Europäischer Tag der Logopädie am 6. März 2021

Was kann ich machen, wenn mein Kind noch nicht gut spricht?

Logopädie PLUS Augsburg Anne-Marie Lohr Inhaberin und Logopädin (B.Sc.) während der Therapie

- Anzeige - Was kann ich machen, wenn mein Kind noch nicht gut spricht? Wieso klingt meine Stimme manchmal heiser? Fragen, die an diesem Samstag, dem europäischen Tag der Logopädie, nicht besser passen könnten.

Für die Lebensqualität ist Kommunizieren elementar. Genauso essenziell sind Essen und Trinken. Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sind aber nicht nur Teil des Überlebens, sie spielen auch eine ganz wichtige Rolle im sozialen Miteinander: Wir essen zusammen und wir gehen hoffentlich bald wieder zusammen etwas Trinken. Wer das nicht mehr kann, ist isoliert, selbst wenn sonstige geistige und körperliche Funktionen unbeeinträchtigt sind.

Aber auch Sprachtherapien werden oft zu spät verschrieben. „Wir sehen mit Bedauern, dass die meisten Sprachtherapien direkt vor der Einschulung verordnet werden“, fasst Anne-Marie Lohr, Inhaberin, Logopädin (B.Sc.) und Stimm- und Hochdeutschtrainerin von Logopädie PLUS in der Konrad-Adenauer-Allee in Augsburg, die aktuelle Situation zusammen. „Wenn Probleme früher erkannt und behandelt werden, lässt sich bis zur Einschulung noch vieles aufholen.“ Kurz vor Schulbeginn bleibe oft zu wenig Zeit zum Handeln.

Vom Säuglings- bis zum Seniorenalter es gibt vielfältige Behandlungsbedarfe
Logopädische Unterstützung benötigt beispielsweise der Säugling, der aufgrund einer angeborenen Fehlbildung Probleme mit dem Schlucken hat, das Kleinkind, dessen Sprachentwicklung nicht in Gang kommt, das Schulkind, dessen Stottern immer stärker wird, der junge Mann, der sich nach einem Unfall nicht mehr an einfachste Worte erinnern kann, der Patient, der nach einem Schlaganfall die Satzstrukturen durcheinander bringt, der von Parkinson Betroffene, dessen Stimme immer leiser und verwaschener wird bis zur Frau, die an Demenz leidet und vergisst, dass und wie sie schlucken soll.

Therapie bei Logopädie PLUS so individuell wie ihre Therapeuten

„Alle Kolleginnen haben sich in ihren Schwerpunkten in langjähriger Berufserfahrung intensiv aus- und weitergebildet. So gibt es Experten für z.B. Stimmschwierigkeiten, kindliche Sprech- und Sprachschwierigkeiten, neurologische Ereignisse nach Schlaganfall oder auch Lese-Rechtschreibstörungen,“ erklärt Anne-Marie Lohr. „Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken sind wesentliche Grundlagen unserer Kommunikation und Lebensqualität. Als Experten für diese Bereiche helfen wir bei den unterschiedlichsten Anliegen weiter. Logopäden erleichtern, ermöglichen und erhalten Menschen aller Altersstufen das Teilhaben an unserer Kommunikations- und Wissensgesellschaft.“

Ziel: Selbstbestimmte Lebensführung

Vielen Betroffenen gelingt es, ihre Beeinträchtigung durch eine logopädische Therapie vollständig zu überwinden. Andere lernen, mit ihrer Einschränkung besser umzugehen. Das Ziel logopädischer Behandlung ist immer, den Patientinnen und Patienten zu einer befriedigenden Kommunikation im Alltag, mehr Eigenständigkeit und Teilhabe zu verhelfen, also: eine gute Lebensqualität zu ermöglichen.

Die individuelle Situation jeder Patientin und jedes Patienten steht im Mittelpunkt. Zu Beginn werden deshalb - je nach vorliegender Störung - Artikulation, Wortschatz, Grammatik, Sprachverständnis, Schreib- und Leseleistungen oder die Atem-, Stimm- und Schluckfunktion sorgfältig getestet. Zusammen mit dem ärztlichen Befund bilden die Ergebnisse der logopädischen Untersuchung die Grundlage für die Auswahl der individuell zugeschnittenen Behandlungsmethode.

Prävention und Förderung

Logopädinnen und Logopäden stellen ihre Kompetenz auch dann zur Verfügung, wenn (noch) keine Störung vorliegt. Eine Form logopädischer Prävention sind beispielsweise Stimmcoachings für Menschen in Sprechberufen. Darüber hinaus ist logopädisches Wissen auch eine wichtige Ressource im Bildungsbereich: hier hat die Logopädie wirksame alltagsintegrierte Konzepte und umfassende Informationen zu den Themen Sprachentwicklung, Sprachförderung und Mehrsprachigkeit zu bieten.

Der Weg zur Logopädie

Die logopädische Behandlung ist Teil der medizinischen Grundversorgung. Sie kann sowohl stationär als auch ambulant als Einzel- oder Gruppentherapie erfolgen. Logopädische Therapie muss ärztlich verordnet werden. Dann werden die Kosten – abzüglich einer Eigenbeteiligung – von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Das Team von Logopädie PLUS ist auch an Schulen, Institutionen, Altenheimen oder in ambulanten Praxen tätig und bietet Therapien für Menschen von 0-99 mit Schwierigkeiten beim Sprechen, Verstehen, Lesen, Schreiben, Schlucken oder mit der Stimme.

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