Region: Augsburger Land

Impuls und Vernetzung zum Jahresbeginn

Das Treffen der Nachbarschaftshilfen nutzten die Anwesen, um sich besser kennenzulernen und zu vernetzen.

Nachbarschaftshilfen auf dem Lechfeld feiern gemeinsam ihr einjähriges Bestehen.

Gleich mehrere Anlässe gab es für die Nachbarschaftshilfen auf dem Lechfeld, um Anfang Februar zu feiern. So trafen sich rund 50 Ehrenamtliche aus den Gemeinden Kleinaitingen, Graben, Klosterlechfeld, Unter- und Obermeitingen im Bürgerhaus Graben um einerseits das einjährige Bestehen der Nachbarschaftshilfen sowie das bereits zehnjährige Bestehen des Helfer-Pools Graben festlich zu begehen.

Ulrich Knoller, zweiter Bürgermeister der Gemeinde Graben, gab einen Einblick in die Anfänge der Idee Helfer-Pool und des zurückliegenden Projekts „Wir – DAHEIM in Graben“. Bürgermeister Simon Schropp von Untermeitingen führte den Rückblick fort und machte klar, dass das Zustandekommen von „Wir daheim auf dem Lechfeld“ kein einfaches Unterfangen war, doch aber eine lohnende Sache sei, was die vielen anwesenden Helfer bewiesen.

Andreas Claus, Vorsitzender des Caritasverbandes Schwabmünchen brachte eine Geschichte über gestrandete Seesterne mit, in welcher deutlich wurde, dass jede geleistete Hilfe vielleicht klein erscheinen mag, für den Einzelnen eine riesige Veränderung sein könne.

Karina Pade, Koordinatorin des Helfer-Pools Graben stellte mit ihrem Team die bewährten Aktivitäten wie Fahrdienst, wöchentlichen Mittagstisch und Schulfruchtprogramm vor. Aus Kleinaitingen präsentierte sich die seit November eingestellte Koordinatorin der Nachbarschaftshilfe Kleinaitingen Manuela Schäfer-Kuhn, welche mit warmen Worten und viel Ausdruckskraft ihre Vision der Gemeindeentwicklung, insbesondere für die ältere Generation, darstellte.

So nutzte sie die Allegorie der Schnecke, welche am noch kahlen Baum den Stamm hinaufkriecht und unbeirrbar aller Einwände von außen schon weiß: wenn ich oben bin, werde ich eine Baumkrone voller frischer zarter Blätter vorfinden! Und so schloss die studierte Fachwirtin: „Ich bin zuversichtlich wie diese Schnecke“.

Viel Freude bereitete anschließend die Interview-Runde, durchgeführt von Bürgermeister Rudolf Schneider, welcher die Engagierten aus den anderen Gemeinden zu ihren bisherigen Aktivitäten, ihrer Motivation für die Nachbarschaftshilfe, sowie zu ihrer Vision für die Zukunft ihrer Gemeinde befragte. (pm)

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