Region: Günzburg|Krumbach

Günzburg: Polizei und Landkreis wollen Einhaltung der 2G-Regeln verstärkt kontrollieren

Gaststätten, Fitnessstudios, Diskotheken und weitere Freizeiteinrichtungen sollen in den nächsten zwei Wochen verstärkt von Polizei und Ordnungsamt auf die Einhaltung der 2G-Regeln überprüft werden.

Wie das Landratsamt Günzburg am Donnerstag mitteilt, werde man aufgrund von "wiederholten Hinweisen" in den kommenden zwei Wochen verstärkt die Einhaltung der 2G-Regeln im gesamten Landkreis kontrollieren. Dies soll in Zusammenarbeit mit der Polizei geschehen. Bei Nichteinhaltung der aktuell geltenden Bestimmungen sieht das Gesetz ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro vor.

Landkreis und Polizei wollen in den kommenden zwei Wochen verstärkt die Einhaltung der derzeit geltenden 2G-Regeln im Gastronomiebereich kontrollieren, informiert das Landratsamt am Donnerstag. Über den gesamten Landkreis verteilt werden Vertreter von Amt und Polizei neben Gaststätten auch Fitnessstudios, Diskotheken und weitere Freizeiteinrichtungen kontrollieren. Dabei wird der Impfstatus beziehungsweise Genesenennachweis des Personals als auch der Gäste überprüft.

Gastwirte und Betreiber bei bisherigen Kontrollen meist "vorbildlich"

Allerdings könnten Regel- und Rahmensätze nach den Umständen des Einzelfalles im Rahmen der jeweiligen gesetzlichen Grenzen erhöht oder ermäßigt werden. Hier sehe das Gesetz ein Höchstmaß von 25.000 Euro vor. Die Polizei sei bereits in der vergangenen Woche stichpunktartig unterwegs gewesen, wobei die meisten Gastwirte und Betreiber "vorbildlich" waren, betont das Landratsamt.

Intensivstationen fast immer komplett belegt

Über die verstärkten Kontrollen wolle man vorab informieren, um das Bewusstsein für die Einhaltung der 2G-Regeln zu schärfen. Ziel der Aktion sei es, "dass sich möglichst alle Menschen im Landkreis an die Vorgaben halten". "Nur so könne die Weiterverbreitung des Corona-Virus verlangsamt werden und die Infektionszahlen entsprechend sinken", appelliert das Landratsamt Günzburg. Die Intensivstationen der Krankenhäuser seien derzeit fast immer komplett belegt. Die Ärzte und Pflegekräfte würden am Rande ihrer Kapazitäten arbeiten. (pm)

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