Region: Günzburg|Krumbach

Mindestens 500.000 Euro Schaden bei Feuer in Günzburg: Produktionshalle brennt bis auf die Grundmauern nieder

Am frühen Dienstagmorgen mussten mehrere Feuerwehren zu einem Brand in Günzburg ausrücken.

Ein schadensträchtiger Brand in einem metallverarbeitenden Betrieb ist am Dienstag aus Günzburg gemeldet worden. Das Gebäude brannte komplett ab, der Sachschaden wird auf etwa eine halbe Million Euro geschätzt. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Neu-Ulm.

Am Dienstagmorgen, gegen 5.30 Uhr, musste die Feuerwehr zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung in einem metallverarbeitenden Betrieb in Günzburg ausrücken. Das Feuer habe sich schnell ausgebreitet und kurze Zeit später stand eine Produktionshalle der Firma in Flammen. "Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der zunächst unklaren Brandart wurde eine Warnmeldung für die Günzburger Innenstadt, Fenster und Türen geschlossen zu halten, ausgestrahlt", heißt es im Bericht der Polizei.

Feuerwehr gibt Entwarnung – es wurden keine giftigen Stoffe gelagert

Kurz darauf habe man jedoch schon in Erfahrung bringen können, dass keine "giftigen oder anderweitig gesundheitsschädlichen Stoffe" in der Firma gelagert wurden und man entschied sich dazu, die Warnmeldung zurückzunehmen. Nach etwa drei Stunden konnten die Feuerwehren aus Günzburg, Deffingen, Denzingen und Reisensburg den Brand löschen.

Kriminalpolizei ermittelt bezüglich der Brandursache

Das Gebäude sei bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Der Sachschaden soll sich auf mindestens 500.000 Euro belaufen. Die Ursache des Brandes sei noch unklar, die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm habe dazu jetzt die weiteren Ermittlungen übernommen. (pm)

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