Region: Günzburg|Krumbach

Corona-Inzidenz bleibt unter 35: Lockerungen im Landkreis Günzburg

Der Kreis Günzburg gehört aktuell zu den Landkreisen mit den wenigstens Corona-Infektionen in Bayern.

Im Landkreis Günzburg bleibt der Inzidenzwert am Freitag unter der 35er-Marke, auch wenn die Inzidenz wieder leicht angestiegen ist. Laut Robert-Koch-Institut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nun bei 30,7. Damit gelten aktuell gelockerte Kontaktbeschränkungen. Ab kommenden Montag soll es auch weitere Lockerungen für Schulen geben.

Von Freitag an gelten im Landkreis Günzburg gelockerte Kontaktbeschränkungen. Fortan können sich ein Haushalt und zwei weitere Haushalte treffen. Insgesamt gilt dies für zehn Personen; Kinder unter 14 Jahren werden nicht gezählt. Als Haushalt gelten Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Die Lockerung orientiert sich an der Inzidenzzahl. Diese liegt im Landkreis Günzburg seit über drei Tagen konstant unter 35. Grundsätzlich gilt: Wenn der Inzidenzwert sich an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter oder über einer bestimmten Inzidenzwert-Grenze befindet, treten veränderte Regelungen in Kraft. Die Marker liegen bei Inzidenzen von 35, 50 und 100. Das heißt aber auch: Wird der Inzidenzwert von 35 im Landkreis Günzburg an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, gelten wieder strengere Kontaktregelungen. Für das kommende Wochenende ist das aber rein rechnerisch nicht mehr möglich.

Änderungen für Schulen

Grundschüler und Förderschüler im Landkreis Günzburg gehen ab Montag in den Präsenzunterricht. Dieser findet dann statt, wenn die Inzidenz in einem Landkreis unter 50 liegt. Damit bei Inzidenzschwankungen um die 50 aber nicht jeden Tag eine andere Regelung für den Unterricht gilt, wurde festgelegt, dass immer die Inzidenz eines Freitages, 9 Uhr, ausschlaggebend für die Unterrichtsregelung in der kompletten folgenden Unterrichtswoche ist.

Anders sieht dies für weiterführende Schulen aus. Der Präsenzunterricht richtet sich nach der Inzidenzgrenze von 100 und nach der Möglichkeit, Abstand im Unterrichtsraum zu halten. Heißt: Liegt die Inzidenz unter 100 und kann ein Abstand in den Räumen von 1,5 Metern gehalten werden, dann findet Präsenzunterricht statt. Kann der Abstand nicht gehalten werden, dann gehen die Schülerinnen und Schüler in den Wechselunterricht. (pm)

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