Region: Günzburg|Krumbach

Delta-Variante in den Landkreisen Günzburg und Dillingen nachgewiesen

Die Delta-Variante des Coronavirus ist in den Landkreisen Günzburg und Dillingen angekommen.

Die Delta-Variante wurde bei einem Reiserückkehrer entdeckt. Ein anderer Infizierter hat sich wohl in der Arbeit angesteckt.

In den Landkreisen Günzburg und Dillingen wurde die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Bereits am 23. Juni sei ein Landkreisbürger positiv auf eine Covid-19-Infektion getestet worden, heißt es aus Günzburg. Laboruntersuchungen haben nun gezeigt, dass es sich um die Delta-Variante handelt.

Die betroffene Person befindet sich bereits seit dem positiven Testergebnis in häuslicher Isolation. Sämtliche Kontaktpersonen seien unmittelbar auf eine Infektion mit dem Coronavirus hin getestet worden und befinden sich entsprechend in häuslicher Isolation.

Am Samstag, 26. Juni, wurde auch dem Gesundheitsamt Dillingen erstmalig eine Infektion mit der Delta-Variante gemeldet. Die betroffene Person habe sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem benachbarten Landkreis am Arbeitsplatz angesteckt. Das Gesundheitsamt habe alle Kontaktpersonen ermittelt, die ausschließlich im engen Familienkreis leben. Quarantänen und weitere Testungen wurden angeordnet.

Die Delta-Variante des Coronavirus wird von der WHO und dem Robert-Koch-Institut als besorgniserregende Variante eingestuft, da sie leichter von Mensch zu Mensch übertragen wird. Bisherige Studien deuten an, dass die Wirksamkeit der in Deutschland zugelassenen Impfstoffe gegen die Delta-Variante nur geringfügig reduziert ist, sodass die Impfung weiterhin gegen schwere Krankheitsverläufe schützt. (pm/red)

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