Region: Günzburg|Krumbach

Escape-Game Klimaschutz und Klimawandel

Das „Escape-Game“ wurde von drei Studentinnen der Technischen Hochschule Ulm in Kooperation mit dem Klimabüro der Stadt Günzburg und der Dominikus-Zimmermann-Realschule entwickelt und kürzlich im Geografieunterricht der Schule begeistert umgesetzt. Von links: Rektor Oliver Wahl, Ann-Kathrin Mösel, Ramona Bodanowitz, Isabell Nägele und Geologie- und Klassenlehrer Manuel Kirschenhofer.

Studentinnen der Technischen Hochschule Ulm suchen mit Schülern der Dominikus-Zimmermann-Realschule den Klimaschutz-Forscher Caeli in den Alpen.

Mit dem „Escape Game Klimawandel“ konnten drei Studentinnen der Technischen Hochschule Ulm in Kooperation mit dem Klimabüro der Stadt Günzburg, die Schüler der Günzburger Dominikus-Zimmermann-Realschule für den Klimaschutz begeistern. Das Ziel war im Vorfeld klar definiert: Spielerisch den Schülern Kenntnisse über Klimaschutz, Klimawandel und dessen Auswirkungen näherzubringen und Möglichkeiten zur eigenen Einflussnahme aufzuzeigen.

„Der Günzburger Klimaschutz-Forscher Caeli hat sich in die Alpen zurückgezogen, um den Klimawandel zu untersuchen. Du und deine Klasse macht euch auf den Weg, Caeli zu interviewen, um dadurch neue Erkenntnisse über den Klimawandel zu erlangen“, so die Grundlage des Spieles.

Im Verlauf der Geschichte kam es zu einer Schlammlawine, welche den Rückweg ins Tal absperrte und zum Auffinden des kranken, entkräfteten Forschers Caeli führte, welcher dringend frisches Trinkwasser benötigte. Aber da nur verschmutztes Wasser verfügbar war, mussten die Schüler unterschiedliche Rätsel lösen, um damit Schritt für Schritt die unterschiedlichen Materialien für den Wasserfilter zu erhalten.

Die Neuntklässler mussten in Kleingruppen in 90 Minuten die gestellten Rätsel lösen, um alle Materialien zu erhalten und daraus einen Wasserfilter aus einer aufgeschnittenen Glasflasche, Kieselsteinen, Sand, Aktivkohle und einem Stückchen Stoff zu bauen. Zusätzlich zu den Rätselaufgaben musste jede Gruppe den Code für eine Schatztruhe knacken. Darin verbargen sich vegane Gummibärchen, eine Samenpostkarte „Glücklich in Günzburg“ und ein Eisgutschein für jeden.

Schulrektor Oliver Wahl und Geographielehrer Manuel Kirschenhofer dankten den drei Studentinnen für diese besondere Aktion. Auch Oberbürgermeister Gerhard Jauernig war begeistert: „Ich finde es super, mit wie viel Engagement und Kreativität die Entwicklerinnen des Escape-Games ein solch umfangreiches Projekt organisiert und umgesetzt haben und auch, mit welcher Begeisterung die Schüler die Aktion aufgenommen haben. Junge Menschen spielerisch an den Klimaschutz heranzuführen, ist auch für uns als Stadt ein sehr wichtiges Anliegen.“

Klimaschutzbeauftragte Daniela Fischer kann sich durchaus vorstellen, auf Grund des großen Erfolgs das Spiel auf alle weiterführenden Günzburger Schulen auszudehnen. (pm)

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