Region: Günzburg|Krumbach

Inzidenz über 300: Stadt Günzburg verzichtet auf offizielle Maibäume

Die Stadt Günzburg verzichtet in diesem Jahr auf die bayerische Tradition und stellt keine offiziellen Maibäume auf. (Symbolbild)

Aufgrund der überschrittenen Sieben-Tage-Inzidenz von 300 wird es in Günzburg dieses Jahr keine offiziellen Maibäume geben: Feuerwehren und andere Vereine dürfen nicht für das Stellen beauftragt werden.

Der Landkreis Günzburg überschritt in der dritten Welle der Corona-Pandemie nun die Sieben-Tages-Inzidenz von 300. Aus diesem Grund hat die Stadt Günzburg entschieden, die am vergangenen Freitag vom Landratsamt ausgegebene Regelung zum Stellen von Maibäumen durch Feuerwehren oder andere Vereine nicht zu nutzen. Das bedeutet, dass es weder in der Altstadt noch in den Stadtteilen offizielle Maibäume geben wird.

„Selbstverständlich ist uns in Günzburg die Pflege des Brauchtums ein Herzensanliegen und wir feiern gerne Feste und feste. In der derzeitigen Lage finden wir jedoch, dass die wunderbare bayerische Tradition unserer Maibäume zurückstecken muss und das verkraften sie und wir auch ein zweites Jahr. Diese Entscheidung mag dem ein oder anderen missfallen – wir sehen es im Rathaus als wichtig an, eine klare Position zu vertreten“, erklärt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig.

Unabhängig davon sind das Vorbereiten und Stellen eines Maibaums eine Gemeinschaftsleistung mit üblicherweise großem Aufwand und entsprechender Vorlaufzeit. Die Stadtverwaltung möchte einen „Wettbewerb“ unter den Feuerwehren oder Vereinen vermeiden und hat sich deshalb zu dieser eindeutigen Aussage entschieden.

Die Stadtverwaltung bittet zudem alle privaten Maibaum-Aufsteller, sich an die geltenden Regeln wie die Kontaktbeschränkungen oder Ausgangssperren zu halten. Verstöße dagegen müssten als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden. (pm)

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