Region: Günzburg|Krumbach

Kreiskliniken Günzburg und Krumbach erhalten Fördermittel zur Sicherung der Hebammenversorgung

Die Hebammenversorgung der Kreiskliniken Günzburg und Krumbach wurde mit 57 400 Euro gefördert. (Symbolbild)

Insgesamt 57 400 Euro haben die Kreiskliniken Günzburg und Krumbach für die Stärkung der geburtshilflichen Hebammenversorgung erhalten. Das Kommunalunternehmen möchte die Fördermittel für zusätzliche Tag- und Nachtrufdienste der Hebammenteams einsetzen.

Im Rahmen des Geburtshilfe-Förderprogramm des Freistaats Bayern erhalten die Kreiskliniken Günzburg und Krumbach für das abgelaufene Jahr 2020 eine staatliche Förderung in Höhe von rund 43 800 Euro. Das teilte nun das Landratsamt Günzburg mit. Der Landkreis Günzburg unterstütze die geburtshilfliche Hebammenversorgung zusätzlich mit einem Eigenanteil in Höhe von 13 600 Euro, sodass dem Kommunalunternehmen Kreiskliniken Günzburg-Krumbach insgesamt 57 400 Euro zufließen.

Laut dem bayerischen Gesundheitsministerium sollen mit der ersten Fördersäule des 'Zukunftsprogramms Geburtshilfe' geeignete Maßnahmen zur Verbesserung und Stärkung der Hebammenversorgung in Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung einsetzen. Für jedes neugeborene Kind sei eine Förderung von 40 Euro im Förderprogramm vorgesehen, welches sich auf insgesamt fünf Millionen Euro jährlich belaufe.

Das Kommunalunternehmen Kreiskliniken Günzburg-Krumbach setze die Fördermittel für die Sicherstellung zusätzlicher Tag- und Nachtrufdienste ein, die durch die Hebammenteams an den beiden Klinikstandorten geleistet werden.

Landrat Hans Reichhart und der Klinikvorstand der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach Volker Rehbein sehen die Förderung als wichtigen Baustein, um eine ausreichende wohnortnahe Versorgung von Mutter und Kind vor, während und nach der Geburt sicherzustellen. (pm)

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