Region: Günzburg|Krumbach

„Musik ist Nahrung für die Seele“

Die weltweit gefeierte Opernsängerin Diana Damrau trat zum Jubiläum des Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser in ihrer Heimatstadt Günzburg auf. Peter Müller (1. Vorsitzender Raphael Hospiz Verein Günzburg), Diana Damrau, Sylvia-Maria Braunwarth (Leiterin Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst), Alexander Pereira (Diözesangeschäftsführer), Katharina Gräfin Ballestrem Fugger (Diözesanoberin), Claudia Britzger (stellvertretende. Diözesangeschäftsführerin) (von links nach rechts).

Opernstar Diana Damrau sang zum zehnjährigen Bestehen des Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser in Günzburg.

Seit zehn Jahren begleiten die Ehrenamtlichen des Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser in Günzburg Familien in schwierigen Zeiten. Sein Jubiläum konnte der Hospizdienst am 28. Mai mit einem ganz besonderen Konzert feiern: Die weltweit gefeierte Opernsängerin Diana Damrau trat gemeinsam mit dem Deutschen Ärzteorchester in ihrer Heimatstadt auf.

Im Forum am Hofgarten in Günzburg kamen unter anderem die Ouvertüre sowie das Rezitativ und die Arie der Contessa aus dem dritten Akt der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung. Die Leitung hatte Alexander Mottok vom Deutschen Ärzteorchester.

„Wir bedanken uns von Herzen bei Diana Damrau für dieses wunderbare Engagement“, sagt Sylvia-Maria Braunwarth, Leiterin des Kinder- und Jugendhospizdienstes in Günzburg. Der gemeinsame Auftritt war bereits länger geplant. Nun ermöglichten es glückliche private Umstände und eine passende Terminplanung, die Idee gemeinsam umzusetzen.

International gefragte Künstlerin

Diana Damrau gilt als eine der bedeutendsten Opernsängerinnen der Gegenwart. Seit ihrem Bühnendebüt vor 25 Jahren ist die Sopranistin ständiger Gast bei international führenden Opern- und Konzerthäusern sowie renommierten Musikfestivals. Diana Damrau ist eine der gefragtesten Künstlerinnen auf den internationalen Konzertpodien.

Entlastung in schweren Zeiten

Der Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser in Günzburg begleitet Familien, wenn ein Kind oder Jugendlicher unheilbar erkrankt ist. „Das Thema Tod oder die schwere Erkrankung eines Familienmitgliedes ist eine Herausforderung und eine schwere Belastung – für die Betroffenen selbst genauso wie für die Familienangehörigen“, weiß Sylvia-Maria Braunwarth, Leiterin des Kinder- und Jugendhospizdienstes in Günzburg. „In den Familien entstehen Gefühle von Wut, Ohnmacht, verzweifeltem Kampf, Hoffen und Bangen, Mut und Trauer. Nach der Diagnose ist nichts mehr so, wie es einmal war.“

Der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst steht diesen Familien und ihrem Umfeld in dieser schwierigen Lebenssituation als Ergänzung im Rahmen einer psychosozialen Begleitung entlastend zur Seite. Die Begleitung erfolgt durch gezielt geschulte Ehrenamtliche. (pm)

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