Region: Günzburg|Krumbach

Mit Online-Aktion Ideen für die Landesgartenschau in Günzburg gesammelt

Die interaktive Karte mit der Vielzahl an Vorschlägen der Bürgerschaft ist weiterhin auf der städtischen Homepage einsehbar.

Drei Wochen lang hat die Stadt Günzburg auf ihrer Homepage im Internet die Vorschläge der Bürger gesammelt für die Bewerbung der Landesgartenschau in Günzburg. Die Resonanz war groß. Nun zieht die Stadtverwaltung ihr Fazit aus der abgeschlossenen Aktion.

„Ich bin von der Resonanz unserer Mitbürger und den vielseitigen Ideen aus dem Kreis der Bevölkerung sehr begeistert“, freut sich Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Das Spektrum der Vorschläge reiche von langfristigen sportlichen Angeboten, Naturerlebnispfaden, modernen Kunstprojekten bis hin zu neuen Brücken, Wegen oder einer wasserkraftbetriebenen E-Tankstelle. Viele Beiträge widmen sich der Aufenthaltsqualität und dem Erleben der Flüsse. „Die vorgeschlagenen Projekte sind teilweise sehr konkret – man merkt, dass sich unsere Bevölkerung bereits jetzt sehr tiefgreifend mit der Landesgartenschau und den Gegebenheiten vor Ort beschäftigt hat“, zeigt sich Jauernig begeistert. Auch per E-Mail seien Vorschläge an die Stadtverwaltung gesendet worden, wie beispielsweise Ideen zur Einbindung landwirtschaftlicher Themen in Verbindung mit Klimaschutz und konkrete Vorschläge für die Vermarktung regionaler Produkte.

„Im nächsten Schritt strukturiert das Planungsbüro die 98 eingegangenen Ideen und Kommentare“, erläutert Bauamtsleiter Georg Dietze. Abgabe der Bewerbungsunterlagen für die Durchführung der Landesgartenschau in Günzburg sei Ende Mai 2022. Die Bürgerbeteiligung startete bereits im Oktober 2021 mit einer Radtour, gefolgt von einer Online-Werkstatt und der interaktiven digitalen Plattform. „Drei verschiedene Formate anzubieten war der richtige Weg. Damit haben wir viele Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Hintergründen einbinden können“, ist Gerhard Jauernig überzeugt. Auf der städtischen Homepage ist der Prozess der Bürgerbeteiligung dokumentiert. Auch die interaktive Karte ist dort weiterhin einsehbar. (pm)

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