Region: Günzburg|Krumbach

"Sein & Schein" – "Tag des offenen Denkmals" im Landkreis Günzburg

Die Friedenskapelle in Waldheim kann am „Tag des offenen Denkmals“ auch von innen besichtigt werden.

Am Sonntag, 12. September, am "Tag des offenen Denkmals" gibt es viele Führungen und Einblicke in die Geschichte von regionalen Baudenkmälern – auch die ehemalige Synagoge in Ichenhausen, das Kloster Wettenhausen und die Friedenskapelle in Waldheim gewähren Einlass.

Baudenkmäler unserer Region können am Sonntag, 12. September 2021, beim „Tag des offenen Denkmals“ unter dem Motto „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ wieder besichtigt und „erlebt“ werden. Kreisheimatpfleger Wolfgang Ott referiert um 14.30 Uhr in der Schule Anhofen über den Maler Konrad Huber (1752 bis 1830) und sein Werk in der Katholischen Pfarrkirche St. Maria Immaculata von 1785 (Darstellung Jesu im Tempel, Weissagung Simeons und der Prophetin Hanna). Das Deckenfresko im Chorraum der Kirche, das am 1. November 2019 in Teilen herunterbrach, wird in einer PowerPoint-Präsentation vorgestellt. Nach der Vorstellung des Malers Konrad Huber wird über die Bedeutung des Bildes gesprochen und versucht, es im Gesamtwerk des Künstlers einzuordnen.

Das Heimatmuseum Günzburg ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Um 14.30 Uhr findet dort eine öffentliche Führung mit Stefan Baisch zum Thema „Die Nazarener in Günzburg“ statt.

Das Kloster Wettenhausen öffnet von 11 bis 17 Uhr seine Pforten. Es werden zwei Führungen angeboten: eine Klosterführung und eine Führung durch das neue Klostermuseum. Tickets für die Führungen gibt es an diesem Tag vor Ort im Kloster.

Das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Kunstausstellung „Wasser“ kann besichtigt werden.

Die ehemaligen Synagoge in Ichenhausen ist von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet und es wird eine Ton-Bild-Schau vorgeführt. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Mikwe (rituelles Tauchbad) zu besichtigen.

Die Kreisheimatstube in Stoffenried gewährt von 14 bis 17 Uhr Einblicke in fast vergessene regionale Traditionen.

Die Friedenskapelle in Waldheim (Gemeinde Kammeltal) öffnet an diesem Gedenktag von 14 bis 16 Uhr ihr schmiedeeisernes Doppeltor, damit die Besucher die großzügige künstlerische Innenraumgestaltung bewundern können. Die Rundkapelle liegt auf einem ehemaligen Bombenabwurf-Gelände mit elf Meter hohen Beobachtungstürmen, von denen einer heute als Glockenturm dient. Mit dem Vorsitzenden des Soldaten- und Kameradschaftsvereins Behlingen-Ried, Josef Miller, steht auch ein Ansprechpartner zur Verfügung, der Fragen zur Geschichte des Areals und der Entstehung des Mahnmals beantworten wird.

Der Heimatverein Thannhausen beteiligt sich am "Tag des offenen Denkmals" mit der Öffnung der Stadionkapelle in der Bahnhofstraße 19 in Thannhausen von 14 bis 17 Uhr.

Mehr Informationen zum „Tag des offenen Denkmals“ gibt es im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. Bei allen Veranstaltungen gelten die aktuellen Corona-Regelungen. (pm)

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X