Region: Günzburg|Krumbach

Bürgerversammlung in Denzingen: Lob für Günzburger OB Jauernig und den Stadtrat

Im Rahmen der Bürgerversammlung im Stadtteil Denzingen erläuterte OB Gerhard Jauernig im Rahmen einer Ortsbegehung die Interimslösung zur Kleinkinderbetreuung im Kinderhaus „Wurzelzwerge“ am Leitenweg. In kürzester Zeit wurden dort 15 Krippen- und 75 Kindergartenplätze geschaffen.

Rund 50 Bürger, darunter auch zahlreiche Vereinsvertreter, nahmen auf Einladung des Günzburger Oberbürgermeisters Gerhard Jauernig an der diesjährigen Bürgerversammlung beim Feuerwehrgerätehaus im Stadtteil Denzingen teil. Nach einer gemeinsamen Ortsbegehung berichtete der Oberbürgermeister über die Erfolgsprojekte "Kinderhaus Wurzelwerge" sowie "Areal Pro" und legte ein klares Bekenntnis für den Günzburger Klinikstandort ab.

Bei gutem Wetter erwies sich die "Bürgerversammlung Outdoor" erneut als ein geeignetes Format. Während des etwa einstündigen Rundgangs wurden mehrere Anregungen an Oberbürgermeister und Stadtverwaltung herangetragen. Dabei ging es insbesondere um Straßen- und Gehwegschäden, Verbesserungen bei der Grünpflege und die Bitte, im Bereich der Wehrhofstraße eine auf Dauer fixierte Geschwindigkeitsmessanzeige zu installieren. Oberbürgermeister Jauernig sicherte in allen Punkten eine eingehende Prüfung zu und versprach, an der Wehrhofstraße ein zeitlich unabhängiges Messgerät aufbauen zu lassen.

1300 neue Arbeitsplätze

Zu Beginn seines Vortrags betonte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig das kontinuierliche Wachstum der Großen Kreisstadt, was sich auch durch die gestiegene Einwohnerzahl im Stadtteil Denzingen (Stand zum Stichtag 31. Dezember 2021: 1513) zeige. Diese Zahlen spiegelten die Attraktivität Günzburgs als Wohn- und Arbeitsstätte wider, so der OB. Auch der Wirtschaftsstandort Günzburg entwickle sich stetig weiter. Neben zusätzlichen Arbeitsplätzen durch die Ansiedlung einiger Dienstleister und Betriebe auf dem PEPGelände sei vor allem die interkommunale Beteiligung der Stadt Günzburg am Gewerbegebiet Areal Pro mit der Schaffung von rund 1300 neuen Arbeitsplätzen eine echte "Erfolgsstory".

Günzburg als Gesundheitsstandort

Auch im Bereich der Kliniken wurde investiert. Durch die Beschaffung neuer Hightech-Geräte, die Errichtung zusätzlicher Unterbringungsmöglichkeiten für seelisch kranke Menschen und durch die Großprojekte des Neubaus der Psychiatrie, der Psychotherapie und Psychosomatik sowie der Erweiterung der Geburtsstation sei Günzburg als Gesundheitsstandort für die Zukunft gerüstet, sagt Oberbürgermeister Jauernig. Im Bezug auf die aktuelle Diskussion über die wirtschaftliche Entwicklung der Kreiskliniken bezeichnete er deren Erhalt und Weiterentwicklung als eine der größten Aufgaben der nahen Zukunft und legte ein klares Bekenntnis zum weiteren Betrieb der Kliniken in der jetzigen Rechtsform unter kommunaler Trägerschaft ab.

Kinderbetreuung

Mit einer Stadt, die wächst, wachsen natürlich auch deren Bedarfe. Vor allem die frühkindliche Bildung und Betreuung sei ein wichtiger Faktor für die Grund- und Zukunftssicherung einer Gesellschaft. In der Weststadt wird derzeit an den letzten Zügen einer neuen Kindertagesstätte im Bereich des Kötzer Weges für rund 83 Kinder gearbeitet. Im Rahmen der Kita-Offensive konnten 2021 durch die Errichtung einer Interimslösung unter dem Namen Kinderhaus "Wurzelzwerge" im Denzinger Leitenweg in kurzer Zeit 15 Krippen- und 75 Kindergartenplätze geschaffen werden. Instandhaltungsmaßnahmen in der Grundschule Südost und in der danebengelegenen Rebayhalle sichern zukünftig sowohl das wohnortnahe Beschulen der Kinder als auch eine dynamische Freizeitgestaltung und ein florierendes Vereinsleben.

Lob von den Vereinen für OB, Stadtrat und Verwaltung

Viel Lob bekamen OB, Stadträte und Stadtverwaltung aus dem Kreis der anwesenden Vereinsvertreter für die zukunftsweisende Investition in das neue Feuerwehrgerätehaus am Standort Denzingen. Dadurch, so Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr und des Denzinger Schützenvereins, habe man eine Örtlichkeit geschaffen, die auch dem Vereinsleben diene. Die Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung wäre unbürokratisch, vorbildlich und lösungsorientiert gewesen, so deren Tenor. (pm)

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