Region: Dillingen|Wertingen

Sanierung der Hochwasserschutzdämme an der Donau bei Höchstädt

Die "LEW Wasserkraft" betreut auch Dämme entlang der Donau, dazu gehört mehr als nur das Mähen der Bewuchses. Bei Höchstädt stehen nun Sanierungen der Dämme an.

Die "LEW Wasserkraft" beginnt am 6. September mit Sanierungsarbeiten an den Hochwasserschutzdämmen und -deichen an der Donau bei der Staustufe Höchstädt. Bis Mitte September soll die Dammsanierung abgeschlossen sein.

Weil Damm und Uferweg sich über die Jahre teilweise geringfügig gesetzt haben, müssen sie auf der Nordseite der Donau bei der Staustufe Höchstädt wieder auf eine gleichmäßige Höhe gebracht werden, veröffentlicht die "LEW Wasserkraft"-GmbH in einer Pressemeldung. Eine statische Ertüchtigung der beiden Dämme zwischen dem Kraftwerk Höchstädt und der Donaubrücke in Gremheim erfolge durch einen schlitzweisen Bodenaustausch. Diese etwa 120 Zentimeter breiten Schlitze werden im Abstand von etwa acht Metern in die landseitige Böschung des Dammes und am Böschungsfuß eingebaut. Dabei wird ein Teil der Auelehmschicht ausgehoben und mit durchlässigem Kies aufgeschüttet. Durch diese Maßnahmen will die LEW die Standsicherheit der Dämme sichern. Anschließend werden die Böschungen an der Staustufe wieder neu angesät und begrünt. Als weitere Maßnahme wird die Rampe am Übergang zwischen Uferweg und Dammanfang ertüchtigt.

Die Bauarbeiten zur Dammsanierung sollen voraussichtlich bis Mitte Dezember abgeschlossen sein, so berichtet die LEW. Spätestens im Frühjahr soll dann die Ansaat erfolgen. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden von dem Kraftwerkseigentümer, der Mittlere Donau Kraftwerke AG (MDK), getragen.

Während der Bauarbeiten müssen aus Sicherheitsgründen die Wege auf den Dammkronen beidseitig komplett gesperrt werden. Auch die dammbegleitenden Wege sind in dieser Zeit nur eingeschränkt passierbar. (pm)

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