Region: Illertissen|Senden

TSV Illertissen plant Hallenneubau für 4,35 Millionen Euro

Freier Mitarbeiter Marc Hettich
Einstimmig wiedergewählt: Der Vorstand des TSV 1862 Illertissen mit Udo Schultze (Erster Stellvertreter des Vorsitzenden), Heiner Semsch (Zweiter Stellvertreter des Vorsitzenden), Christian Rott (Finanzreferent), Irene Drescher (Jugendwartin), Ulrich Hartmann (Vorsitzender) (von links) und Schriftführerin ist Sylvia Feldkircher (nicht auf dem Foto).

Die Mitglieder des TSV Illertissen beschließen einstimmig die Annahme der Projektpläne für den Hallenneubau.

„Wir haben eine große Nachfrage“, kommentiert der Vorsitzende Ulrich Hartmann des TSV 1862 Illertissen die bisherige Lage des Vereins und bedauert, dass viele Sportangebote, gerade auch für Jugendliche, an fehlender Raumkapazität scheiterten. Anlass zur Freude hat der Vorstandsvorsitzende: Dem anstehenden Neubau einer vereinseigenen Zweifachsporthalle mit unterteilbarem Gymnastikraum, die außerdem Platz für die Geschäftsstelle und ein Vereinsheim bietet. Die Planung des an der Bruckhofstraße entstehenden Objektes sieht außerdem vierzig Parkplätze vor.

2018 gab es im Verein eine erste Abstimmung zu diesem ambitionierten Projekt. „Mehr als zwei Drittel der anwesenden Mitglieder stimmten damals für die Idee“, freut sich Hartmann. Bei der kürzlich auf der Tribüne des Vöhlinstadions abgehaltenen Mitgliederversammlung war die Zustimmung sogar noch größer: Einstimmig und ohne Debatte nahmen die stimmberechtigten Mitglieder sowohl den Antrag zum Baugrundsatzbeschluss, als auch den Antrag zum Finanzplan an. Offenbar schienen die Illertisser auch darüber hinaus mit der Arbeit des Vorstands sehr zufrieden. Ebenfalls einstimmig wurde der komplette Vorstand wiedergewählt: Ulrich Hartmann als Vorsitzender, seine beiden Vertreter Udo Schultze und Heiner Semsch, Finanzreferent Christian Rott, Jugendwartin Irene Drescher und Schriftführerin Silvia Feldkircher.

Doch wie finanziert der aktuell etwa 1600 Mitglieder starke Verein das Bauvorhaben mit Gesamtkosten in Höhe von 4,35 Millionen Euro? „Mehr als 50 Prozent der Kosten decken wir durch Eigenkapital“, betont der Vorsitzende. „Den Löwenanteil steuert der Erlös aus dem Verkauf unseres bisherigen Geländes an der Jahnstraße bei“. Neuer Besitzer ist die Illersenio, deren Träger der Caritasverein ist. Die alte TSV-Halle soll in einer Wohnanlage für betreutes Wohnen aufgehen. Hinzu kämen Vereinsrücklagen sowie Förderungen von Stadt, Landkreis und vom Bayerischen Landessportverband. „Den noch offenen Restbetrag von 80 000 Euro gleichen wir durch Spenden und Eigenleistung aus.“

Derzeit liegen die Pläne beim Landratsamt Neu-Ulm und warten auf ihre Freigabe. „Wenn alles glatt geht, können wir schon im Juli loselegen“, verrät der Vereinsvorstand.

Weitere Bilder

Mehr zum Thema

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben

 


X