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Captain Freddy aus Jettingen-Scheppach feiert: 50 Jahre "Liebe zur Musik"

Freddy Paulheim feiert sein Goldenes Bühnenjubiläum.

Der Musiker Freddy Paulheim aus Jettingen-Scheppach feiert sein Goldenes Bühnenjubiläum.

Freddy Paulheim, bekannt als Captain Freddy, hat in seinen 50 Jahren auf der Bühne einiges erreicht: Zweimal war er für den Musikpreis "Echo" nominiert, mit seiner Band, den singenden Saxophonen, und dem Lied "Ich denk' so gerne an meine Mutter" gewann er 2008 den deutschen Vorentscheid zum Grand-Prix der Volksmusik. Beim Finale in Zürich gab es für die Saxophone immerhin noch einen 5. Platz. Jetzt feiert er sein Goldenes Bühnenjubiläum.

Sein Interesse für Musik begann nach eigener Auskunft bereits in den frühen Volkschuljahren 1971. Dort lernte er Blockflöte sowie das Orff-Spiel und stellte sein Können bei Weihnachts- und Schulfeiern auf noch eher kleiner Bühne unter Beweis. Von seinem Onkel Adolf Fischer, dem damaligen Orchesterleiter des Musikvereins Wettenhausen, lernte er Klarinette, dann folgte der Saxophon-Unterricht. Lerneifrig nahm Freddy Paulheim viele Angebote des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds für Instrumentalkurse wahr. Weiter ließ er sich zum Dirigenten ausbilden. Als sein Onkel starb, übernahm Freddy Paulheim mit 18 Jahren die Leitung des Blasorchesters.

Parallel zur Blasmusik spielte er auch in den Tanzbands "Kammeltaler Buam" und "White Shadows", denen er schließlich seine ganze Aufmerksamkeit widmete.

Einen großen Karrieresprung bedeutete für Freddy Paulheim ein Anruf im Jahr 2003. Günther Behrle, unter anderem Produzent des "Naabtal-Duos", bot ihm an, bei Captain Cook und den singenden Saxophonen einzusteigen. Paulheim sagte zu und war von 2004 bis 2008 Matrose für Captain Cook, bevor er selbst die Kapitänsmütze bis 2011 tragen durfte.

Inzwischen ist "Captain Freddy" seit zehn Jahren als Solist mit Saxophon und Gesang erfolgreich und "auf vielen internationalen Bühnen zuhause", wie er selbst sagt. Sein Erfolgsrezept: immer weiter machen, viel Eigeninitiative und "ohne der großen Liebe zur Musik würde es ohnehin nicht gehen". (oh)

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