Region: Günzburg|Krumbach

Daheim in ... Kammeltal

Gasthof zum Adler: Der 1918 stillgelegte Gasthof ist ein Blickfang in Ettenbeuren.

Eine junge Gemeinde mit langer Tradition

Herzlich willkommen in der Gemeinde Kammeltal

Die Gemeinde Kammeltal liegt wunderschön im Schwäbischen Barockwinkel zwischen dem Mindel- und dem Günztal im Herzen des Landkreises Günzburg. Mit seinen 13 Ortsteilen bietet das Kammeltal neben der landschaftlichen Attraktivität und den dadurch vorhandenen Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren zahlreiche und vielfältige Möglichkeiten für Jung und Alt. Eine ausgeprägte Gemeinschaft mit vielen aktiven Vereinen und eine familienfreundliche Umgebung machen ein Leben im Kammeltal sehr lebenswert. Ich lade Sie gerne ein, unsere wunderschöne Gemeinde zu besuchen.

Ihr Bürgermeister

Thorsten Wick

Der Name ist Programm

Kammeltal liegt, wie könnte es anders sein, im schönen Tal der Kammel, die oft auch Kammlach genannt wird. Bisweilen windet sich der kleine Fluss noch mäandrierend durch das knapp zwei Kilometer breite Tal, umgeben von sanften, bewaldeten Hügeln. Entlang des Flüsschens gibt es wunderschöne Fahrrad- und Wanderwege, vorbei an einer reizvollen Landschaft mit Feuchtbiotopen und vielen schönen Ausblicken.

Tausend Jahre sind eine lange Zeit

Am greifbarsten ist die Geschichte der Gemeinde in Wettenhausen. Schon von weitem fällt der Blick auf das dortige Kloster. Laut Urkunde wurde es im Jahr 1030 gegründet. Heute beherbergt es die Schwesternschaft der Dominikanerinnen. Mit vielen Veranstaltungen geistlicher aber auch weltlicher Natur wird dort ein aktives Klosterleben geführt. Sehenswert sind neben der Klosterkirche selbst vor allem der Kaisersaal und das Klostermuseum. Um das Kloster mit seinen Wirtschaftsgebäuden gibt es einige malerische alte Bauwerke zu entdecken. Danach lohnt noch ein kleiner Spaziergang zum Kalvarienberg. Dieser schön im Wald gelegene Hügel mit Kreuzgang erlangte in diesem Jahr allerdings traurige Berühmtheit. Denn in einem Akt sinnloser Zerstörungswut wurden alle Stationen schwer beschädigt.

Das Zentrum der Gemeinde liegt in Ettenbeuren

Durch seine geografische Lage im Mittelpunkt der Gemeinde Kammeltal wurde Ettenbeuren als Sitz der Verwaltung ausgewählt. Hier zeigt sich die Jugendlichkeit des Ortskonstrukts. Anders als in den meisten Orten der Gegend liegt das Rathaus nicht im Zentrum, sondern am Rande des Ortes. Ein reiner Zweckbau, ohne Schmuck oder Besonderheiten. Wer durch Ettenbeuren fährt, dem fällt mit Sicherheit auch das "Gasthaus zum Adler" auf. Das denkmalgeschützte Gasthaus wurde zwar schon 1918 stillgelegt, mit seiner wunderschönen Fachwerkfassade stellt es aber immer noch einen Blickfang dar.

Landwirtschaftlich geprägtes Ausflugsparadies

Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen könnte man die Gemeinde Kammeltal als durchaus strukturschwach bezeichnen. Die Ortsteile sind, im fruchtbaren Tal entlang der Kammel, eher landwirtschaftlich geprägt. Größere Betriebe sucht man weitgehend vergebens. Doch die Orte im Verbund haben ein Pfund, mit dem sie wuchern können. Die malerische Lage ist geradezu prädestiniert, die Gegend zu einem Ausflugsziel zu machen. Davon zeugt die relativ hohe Dichte an Gasthäusern in den Ortsteilen. Und man ist durchaus erfinderisch, wenn es darum geht, Touristen interessante Möglichkeiten zu bieten. So steht etwas außerhalb des Ortsteils Behlingen ein Baumhotel. Dort kann man in komfortablen Baumhütten mitten in der Natur seinen Urlaub verbringen. In Egenhofen wartet ein kleines "Feriendörfle" auf Besucher. Dort lässt sich in restaurierten Zirkuswagen eine romantische Auszeit vom Alltag genießen. Mit Grillmöglichkeit und den wildromantischen Kammelauen direkt vor der Tür.

Reges Gemeindeleben mit vielen Festen

In den Ortsteilen gibt es immer noch gelebte Traditionen und viele Vereine mit langer Geschichte. Und wo Vereine sind, da wird auch gefeiert. Alleine im Juli wird es neben der 50-Jahre-Jubiläumsfeier noch das "Lindenfest" in Behlingen-Ried, das "Dorfplatzfest" in Wettenhausen, das "Fischerfest" der Kammeltaler Fischerfreunde, die "Beinhartfete" in Ettenbeuren und das "Bella Italia" der Feuerschützen Kammeltal geben. Aufs Feiern versteht man sich bestens und für die Feriengäste wird einiges geboten sein.

Ungewöhnliches Denkmal am Waldrand

Auf dem ehemaligen Bomben-Übungsabwurfgelände, dem heutigen Waldheim, wurde von Kriegsheimkehrern des Zweiten Weltkriegs aus Dankbarkeit die Friedenskapelle errichtet. Ein Rundbau, direkt am Waldrand. Mit ungewöhnlichem Blickfang - der Glockenturm der Kapelle besteht aus dem ehemaligen Beobachtungsturm des Übungsgeländes. Die Kapelle liegt direkt am Carl-Carstens-Wanderweg. 1981 pflanzte der damalige Bundespräsident dort eine Friedenslinde. Der Weg ist auch heute noch ein Highlight für Wanderfreunde.

Freundlichkeit und Gastfreundschaft

Auch wenn die Gemeinde Kammeltal selbst noch jung ist, bietet sie Urlaubern und Tagesausflüglern viele Interessantes. Mit Freundlichkeit und Gastfreundschaft punkten die Einheimischen und die Natur spricht sowieso für sich. Ein Ausflugsziel direkt vor der Haustür, das kaum einen Wunsch offen lässt. (ek)

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