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Betrugsverdacht bei Einreiseanmeldung über kostenpflichtige Internetportale

Dem Polizeipräsidium-Süd/West sind vermehrt Fälle gemeldet worden, in denen Internetportale Gebühren für die derzeit wegen der Corona-Pandemie notwendige Einreiseanmeldung verlangen. In einigen Fällen sei Betrugsverdacht gegeben.

Wie das Polizeipräsidium Schwaben-Süd/West am Mittwoch mitteilt, werden der Polizei vermehrt Internetportale gemeldet, die für die Einreiseanmeldung Gebühren verlangen. Vor dem Hintergrund des Infektionsschutzes ist die Einreise nach Deutschland für Personen, die aus Risikogebieten kommen, derzeit mit einer digitalen Einreiseanmeldung verbunden. Bei Dienststellen in Grenznähe seien nun mehrere Mitteilungen über Internetportale eingegangen, die diese kostenlose Anmeldung als angebliche Dienstleistung gegen Gebühr anbieten. Hierbei sei nicht sicher, ob die dort eingegebenen Daten auch wirklich an die offizielle Stellen weitergeleitet werden. In Fällen, in denen dies nicht geschehe, sei der Polizei zufolge der Verdacht eines Betruges gegeben.

Die benötigte Einreiseanmeldung könne grundsätzlich immer kostenfrei über die offizielle Homepage des Robert-Koch-Institutes als Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums vorgenommen werden. (pm)

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