Region: Augsburger Land

Auffahrunfall auf der B17 bei Königsbrunn

Am Dienstagabend hat sich auf der B17 auf Höhe Königsbrunn ein Unfall ereignet.

Ein Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend auf der B17 bei Königsbrunn ereignet.

Nach Angaben der Polizei fuhr ein 38-jähriger Autofahrer um kurz vor 21 Uhr auf der rechten Spur der B17, als er auf Höhe Königsbrunn in seinem Rückspiegel einen Transporter-Fahrer immer näher kommen sah. "Dieser hatte offenbar die Geschwindigkeit seines Vordermannes falsch eingeschätzt und versuchte daraufhin nach links auszuweichen, um einen Auffahrunfall zu vermeiden", schreibt die Polizei in ihrem Bericht.

Der Transporter touchierte beim Ausweichmanöver jedoch das vorausfahrende Fahrzeug noch im Heckbereich. Das Auto des 38-Jährigen geriet ins Schleudern und kam entlang der Mittelschutzplanke entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Beide Fahrer wurden laut Polizei leicht verletzt und die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Den entstandenen Gesamtschaden schätzen die Beamten auf rund 25000 Euro. Wegen Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Hauptfahrbahn für circa eine Stunde gesperrt.

Obwohl der 38-Jährige an dem Unfall keine Schuld trägt, hat der Vorfall dennoch ein Nachspiel. Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, hatte der Mann laut Polizei bereits im November vergangenen Jahres seinen Führerschein vorläufig abgeben müssen. Damals soll er mit rund 1,2 Promille unterwegs gewesen sein. (pm)

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