Region: Augsburger Land

Aufbruchsstimmung im Königsbrunner Mehrgenerationenhaus

Profilbild vonFreie Mitarbeiterin Ute Blauert aus Bobingen
Vor dem Eingang des Mehrgenerationenhauses: Stefan Steiner, im Rathaus zuständig für Soziales, Andrea Collisi, Referentin des Stadtrats für Inklusion und Integration, Werner Zahn, Leiter der Freiwilligen-Agentur, Brigitte Holz, Referentin für Senioren und Soziales, Marcella Wolf, Koordinatorin des Fahrdienstes, Bürgermeister Franz Feigl, Stellvertretender Landrat Hubert Kraus, Angelika Schlüter, Erziehungsberaterin beim Diakonischen Werk, Otto Bachmeier, Geschäftsführer der St. Gregor-Jugendhilfe, Ramona Markmiller, Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Cathrin Fürst und Barbara Rennig vom Familienbüro, Ludwig Elsner und Birgit Balzer vom Jugendamt des Landkreises sowie Joachim Marin von der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung der Katholischen Jugendfürsorge (von links).

Die Finanzierung der Begegnungs- und Beratungsangebote im Mehrgenerationenhaus ist für weitere acht Jahre gesichert. Dies wurde in den renovierten Räumen gefeiert.

Viele Menschen in Königsbrunn sind froh und dankbar für die Angebote, die im Mehrgenerationenhaus an der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße neben dem Café Mozart gemacht werden. Die Räume werden für den „Treff aktiver Seniorinnen und Senioren“, den „interkulturellen Frauentreff“, für Selbsthilfegruppen, etwa der von Kindern nach Trennungen, für die Organisation des Fahrdienstes für ältere und behinderte Menschen und für verschiedene Beratungssprechstunden genutzt. Wer über schwierige Situationen in seinem Alltag sprechen möchte, kann einen Termin zur Erziehungs-, Paar- oder Lebensberatung im Haus vereinbaren. Auch Hausbesuche sind möglich. Die Beratungen erfolgen durch Fachleute von verschiedenen Trägern der Sozialen Arbeit. In jüngster Zeit wurde ein „Plaudertelefon“ neu eingerichtet, das man anrufen kann, um über jedes beliebige Thema zu plaudern oder um sich nach einer Beratungsmöglichkeit zu erkundigen. Die Nummer: 08231/6058691. Ganz neu ist auch eine Medien- und Techniksprechstunde für diejenigen, die mit Smartphone und Co. Probleme haben. Termine können unter Telefon 08231/6058680 vereinbart werden.

Die Arbeit von Mehrgenerationenhäusern wird zu einem großen Teil durch ein Bundesprogramm finanziert, allerdings wird die Zusage jeweils nur für einige Jahre gegeben. Für den Zeitraum von 2021 bis 2028 mussten die Zuschüsse neu beantragt werden und sie wurden genehmigt. Darüber war die Leiterin des Hauses Ramona Markmiller so erleichtert, dass sie gemeinsam mit dem Familienbüro zu einer Feierstunde einlud. Weitere Gründe zum Feiern waren die Aussicht, sich nach langer Corona-Pause wieder persönlich treffen zu können, die Neubesetzung des Familienbüros und die Neugestaltung der Räume. In dem Gebäude, das bis vor 70 Jahren als Volksschule diente, sind die Wände in verschiedenen hellen Farben gestrichen, die Beratungsräume wurden mit Polstermöbeln ausgestattet und auch an eine Spielecke für Kinder wurde gedacht.

Bei der Feier im Gruppenraum im Erdgeschoss lobte Stellvertretender Landrat Hubert Kraus die Stadt: „Königsbrunn gehörte 2008 zu den ersten Städten in Deutschland, die den Herausforderungen einer alternden und multikulturellen Gesellschaft mit einer solchen vorbildlichen Einrichtung begegneten“. Bürgermeister Franz Feigl betonte, wie wichtig eine solche Anlaufstelle in einer Stadt sei, in die jedes Jahr rund 1600 Menschen neu zuziehen. „Der Erfolg eines jeden Projekts hängt von einer guten Planung ab, egal, ob es dabei um ein Bauprojekt geht oder um die Unterstützung einer Familie. In beiden Fällen müssen Informationen von vielen Beteiligten zusammen getragen werden“, so Feigl. Diese wichtige Planungsarbeit finde in den Büros des Mehrgenerationenhauses statt.

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben
 


X