Region: Augsburger Land

Gemüse haltbar machen

Beim Fermentier-Kurs des Imkervereins wurde geschnippelt, geraspelt und vor allem geknetet, bis das Gemüse genügend Saft produzierte.

Fermentier-Kurs für Jung-Imker

Im Winter gibt es für die Jung-Imker des Königsbrunner Imkervereins wenig tun, jedenfalls nicht bei den Bienenvölkern. Deshalb war genügend Zeit für einen Fermentier-Kurs, den Irmi Juchelka anbot. Juchelka hat jahrelange Erfahrung in diesem Bereich und kann auf viele Rezepte zurückgreifen, die noch von ihrer Mutter stammen.

Da gab es neben dem bekannten Sauerkraut auch Rotkraut, Karotten, Rote Beete und Varianten mit Gewürzen und Honig. Aber im Grundrezept braucht es nicht mehr als das Gemüse, Salz und ein bisschen Muskelkraft.

Fermentieren ist eine traditionelle Konservierung von Lebensmitteln ganz ohne Kochen. Deshalb bleiben auch viele Vitamine erhalten. Zudem ist das milchsauer vergorene Gemüse gut für die Darmflora. Und Juchelka hatte viele Kostproben aus ihrer eigenen Küche dabei.

Da waren die Kurs-Teilnehmer schnell überzeugt, dass diese Art der Konservierung nicht nur gesund sondern auch sehr lecker ist. So wurde geschnippelt, geraspelt, geknetet und gestampft und dann hieß es abwarten. Denn drei Wochen sollte man dem Gemüse schon für die Fermentierung Zeit geben, bevor es auf die Teller kommt. Aber es ist auch für die Bevorratung über mehrere Monate geeignet, ganz ohne Kochen und Einfrieren. (pm)

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