Region: Augsburger Land

Ein neues Katastrophenschutzfahrzeug für Königsbrunn

Sie durften sich auf dem Hof der Freiwilligen Feuerwehr einen ersten Eindruck von dem neuen Katastrophenschutzfahrzeug verschaffen (von links): Daniel Kopper, Thorsten Hahn, Bürgermeister Franz Feigl, Helmut Schuler (Stadtrat und Referent für Öffentliche Sicherheit und Ordnung), Helmut Peischl und Roland Krätschmer vom Ordnungsamt.

Die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn hat ein neues Katastrophenschutzfahrzeug erhalten.

„So etwas darf man meist nur einmal erleben“: 70 Kilometer zeigte der Kilometerzähler an, als Daniel Kopper, Zugführer im Katastrophenschutz, im zentralen Auslieferungslager in Bonn den Motor anließ und sich das funkelnagelneue Fahrzeug Richtung Königsbrunn in Bewegung setzte. Denn die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn hat ein neues Katastrophenschutzfahrzeug bekommen.

Das vom Bund finanzierte Fahrzeug ist nun in der St.-Johannes-Straße stationiert und wird laut Pressemitteilung der Stadt Königsbrunn im Alltag ganz normal als Löschfahrzeug und für technische Hilfsleistungen eingesetzt. Allerdings muss es jederzeit für den überörtlichen Katastrophenschutz abrufbereit sein. Wird es angefordert, hat diese Aufgabe Vorrang. LF20 KatS – so die offizielle Bezeichnung – kann dann auch international eingesetzt werden.

Es ist nach DIN-Norm ausgerüstet und wartet auch mit Sonderausrüstungen auf. Allrad, Automatik, ein Wassertank mit 1000 Liter Kapazität, Navigationsgerät, Sandbleche und vieles mehr helfen beim Löschen, Retten und Bergen. Platz haben insgesamt neun Personen: Gruppenführer, Maschinist und sieben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.

Bereits bis 2014 hatte Königsbrunn ein Katastrophenschutzfahrzeug zugeteilt bekommen, das dann von der Stadt übernommen wurde. Das alte Fahrzeug ist nun 31 Jahre alt und immer noch im Einsatz. Es wird verkauft, wenn alle fahrzeugspezifischen Schulungen an dem neuen Fahrzeug abgeschlossen sind. Und einen speziellen Wunsch haben 1. Kommandant Thorsten Hahn und 2. Kommandant Helmut Peischl noch für ihr neues Prachtstück: Dass das Fahrzeug trotz Corona-Pandemie im Herbst geweiht werden kann. (pm)

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