Region: Augsburger Land

Kita-Neubau beschlossen

von Freier Mitarbeiter Ute Blauert aus Bobingen

In Königsbrunn an der Karwendelstraße wird eine neue Kindertagesstätte (Kita) entstehen mit Kinderkrippe und Kindergarten.

An der Karwendelstraße wird eine neue Kindertagesstätte (Kita) entstehen mit Kinderkrippe und Kindergarten. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Für Krippenkinder von ein bis drei Jahren wird es drei Gruppen geben, in denen jeweils zwölf Kinder betreut werden. Für Kinder von drei bis sechs Jahren wird es drei Kindergartengruppen geben, in denen jeweils 25 Kinder betreut werden. Träger der Kita wird die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sein. Da die Krippe von den Kindern zwei Jahre lang besucht wird, der Kindergarten aber drei Jahre lang, wird es in jedem Jahr einige Kinder geben, die nicht direkt von der Krippe in den Kindergarten im gleichen Gebäude wechseln können. Alle Fraktionen waren jedoch der Meinung, dass eine solche nicht ganz optimale Lösung bei dem vorhandenen Platz die beste ist. Die Stadt hat das Grundstück bereits erworben, ein Nachbargrundstück wird für die Nutzung als Außenspielbereich gepachtet.

Ursprünglich war daran gedacht worden, zusätzlich eine Einrichtung für Kinder mit besonderem Förderbedarf unterzubringen, da sich Christophorus-Schule und Fritz-Felsenstein-Haus in der Nähe befinden. Doch sei das Grundstück dafür einfach zu klein, wie Bürgermeister Franz Feigl ausführlich darlegte. Eine solche Einrichtung soll an anderer Stelle gebaut werden und zwar in naher Zukunft, denn der Bedarf ist vorhanden. Die Christophorus-Schule ist schon vor Jahren wegen einer Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) vorstellig geworden, da jedes Jahr neun bis 15 Kinder mit besonderem Förderbedarf aus Königsbrunn zu einer Einrichtung in Graben gefahren werden. Und auch das Fritz-Felsenstein-Haus wünscht sich seit Langem eine SVE am Ort.

Auf Nachfrage von Stadtrat Ludwig Fröhlich versicherte Bürgermeister Franz Feigl, dass es in der geplanten Kita integrative Gruppen geben kann und voraussichtlich geben wird. Diese böten jedoch nur wenige Plätze und seien nicht für jeden Förderbedarf geeignet. Der Bau einer SVE sei daher zusätzlich sinnvoll. Die Vorsitzenden aller Fraktionen sprachen sich dafür aus, dass die Stadt den Bau einer SVE ermöglichen soll.

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