Region: Augsburger Land

Kutzenhausen: Dr. Mehring und Weißenbrunner kämpfen erfolgreich für neuen Supermarkt

StaZ-Reporter Team Fabi aus Meitingen
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v.l.n.r.: Andreas Weißenbrunner, Fabian Mehring, Karlheinz Lutz

Bei Termin im Wirtschaftsministerium wurden landesplanerische Hürden ausgeräumt

Die Freude über den kommunalpolitischen Coup war groß, als es Kutzenhausens Rathauschef Andreas Weißenbrunner gelang, einen Vollsortiment-Einzelhändler für einen Standort im Ortsteil Maingründel zu begeistern. „Das wäre ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung unserer Kommune und würde die Attraktivität und Lebensqualität von Kutzenhausen weiter steigern“, findet der Bürgermeister uns weiß dabei auch seinen Gemeinderat und die Bürgerschaft geschlossen hinter sich.

Ungemach drohte nun aber von übergeordneter politischer Ebene. So äußerte die Bezirksregierung juristische Bedenken und formulierte Zweifel, ob die geplante Ansiedlung des Supermarktes in Maingründel mit den landesplanerischen Zielen des Münchener Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie vereinbar sei. Infolgedessen nutzte Bürgermeister Weißenbrunner sein politisches Netzwerk und rief den Landtagsabgeordneten Dr. Fabian Mehring zur Hilfe. Mehring, der im Landtag als Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Regierungsfraktion fungiert, organisierte zunächst eine Videoschalte mit Regierungspräsident Lohner und dessen Stellvertrerin Sabine Beck. „Dabei wurde klar, dass die Bedenken nicht auf Ebene der Bezirksregierung sondern im Hinblick auf die Vorgaben der Staatsregierung bestehen“, erinnert sich Mehring.

Deshalb schaltete der FW-Spitzenpolitiker Bayerns Stellv. Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger ein und warb beim Wirtschaftsminister für das Projekt der Gemeinde Kutzenhausen. Auf Mehrings Einladung fand nun ein Erörterungstermin mit den zuständigen Stellen des Wirtschaftsministeriums, Bürgermeister Weißenbrunner und dessen Bauamtsleiter Karlheinz Lutz statt. Dabei argumentierten Mehring und Weißenbrunner erneut für das Ansinnen der Kutzenhausener an der Bundesstraße. „Von dieser Ansiedlung könnten viele Menschen in den Stauden profitieren, ohne dadurch zusätzlichen Verkehr in die Ortschaften zu locken. Der vom Bürgermeister ausgesuchte Standort ist daher ideal“, erläuterte Mehring in München.

Dies nicht ohne Erfolg. Denn: Nach einem entsprechendem Beschluss des Kutzenhausener Gemeinderates kam nun schriftlich grünes Licht aus dem Wirtschaftsministerium. Die Ansiedlung des Vollsortimenter Marktes sei „aufgrund der geänderten Beurteilungsgrundlage aus Sicht des Wirtschaftsministeriums zulässig“, heißt es in einem Schriftsatz des zuständigen Regierungsdirektors. „Damit können wir nun die nächsten Schritte einleiten und unsere Vision Realität werden lassen“, freut sich Bürgermeister Weißenbrunner und bedankt sich bei Mehring für dessen „gewaltigen Einsatz für Kutzenhausen“, ohne den man das Projekt nach Ansicht des Gemeindeoberhaupts begraben hätte müssen.

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