Region: Augsburger Land

KERH "Auf dem Lechfeld" durfte sich wieder treffen

LeserReporter Günther Wagner aus Königsbrunn
Die Jubilare der KERH „Auf dem Lechfeld“ zusammen mit 1. Vorsitzender Daniela Wisura, Stabsunteroffizier d.R.

Nachdem Corona und die Pandemizahlen Ende Juni 2021 eine vor Ort Veranstaltung zuließen lud die Vorsitzende der Kameradschaft Ehemalige Soldaten, Reservisten und Hinterbliebene „Auf dem Lechfeld“, Stabsunteroffizier d. R. Daniela Wisura, ein. Gerne folgten auch Leutnant Hilbert als Vertreter der Truppenkameradschaft, sowie Oberstabsfeldwebel Walter Auer von der Standortkameradschaft der Einladung in die Räumlichkeiten der OHG in der Lechfeldkaserne.

Nach einer kurzen Begrüßung der insgesamt 46 Anwesenden durch Daniela Wisura stand im Einladungsschreiben das Totengedenken an die seit der letzten Versammlung verstorbenen Mitglieder. Anschließend folgte eine Kurzinformation für Hinterbliebene bei Tod eines Soldaten, bzw. eines Ehemaligen. Frau Wisura wies auf Checklisten hin, die im Trauerfall zumindest die Verwaltungs- und Behördengänge erleichtern sollen.

Weiterhin berichtete Frau Wisura über ein Online-Meeting der Vorstandschaft und über zahlreiche Gespräche mit einzelnen Mitgliedern. Um den Kontakt nicht ganz abreißen zu lassen fanden auch Gespräche zu Ehrentagen statt, nach dem Motto „Wir haben euch nicht vergessen“.

Sofern es Corona und die damit verbundenen Maßnahmen zulässt plant die KERH für den späten Herbst ein weiteres Treffen.

Eine große Ehre für Frau Wisura war es die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften vor zu nehmen. Stabsfeldwebel a.D. Franz Kluge konnte eine Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft entgegennehmen. Auf die doppelte Anzahl von Jahren können Major a.D. Karl-Helmuth Lokau und Stabsfeldwebel a.D. Hartmut Courvoisier zurückblicken. Oberstleutnant a.D. Herbert Sowa erhielt eine Anstecknadel, die übrigens auch die anderen Jubilare erhielten, und eine Urkunde für 60 Jahre.

Eine Ehrung stand noch aus, die hätte eigentlich schon letztes Jahr stattfinden sollen, doch Corona verhinderte auch dieses. So erhielt Stabsfeldwebel a.D. Heinrich Meyer erst heuer seine Urkunde und Anstecknadel. Das sollte aber noch nicht alles gewesen sein. Herr Meyer trat 1956 in die Bundeswehr ein, in dem Jahr in welchem am 14. Juli der Deutsche Bundeswehrverband gegründet wurde. Heinrich Meyer schloss sich am 01.04.1960 dem Verband ein, erkannte recht schnell die Ziele dessen und engagierte sich. Bereits 1964 übernahm er das Amt des Schriftführers bei der neu gegründeten TruKa der TSLw in Lechfeld Nord. Sechs Jahre später leitete er bis zu seinem ausscheiden aus dem aktiven Dienst 1991 die Geschicke als Vorsitzender. Schon 1992 übernahm der bei der KERH das Amt des 2. Vorsitzenden, bevor er bereits nach 2 Jahren zum Vorsitzenden gewählt wurde. Dieses Amt begleitete Heinrich Meyer 14 Jahre. Seitdem ist er bis heute als Beisitzer bei der KERH „Auf dem Lechfeld“ und hilft und unterstützt wann immer es notwendig ist.

Da Heinrich Meyer schon seit fast 30 Jahren die höchste Auszeichnung des Deutschen Bundeswehrverbandes, die Verdienstnadel in Gold, trägt, überlegte sich die Vorstandschaft womit man Heinrich eine Freude machen könne. Die Wahl fiel letztendlich auf eine Gartenbank mit persönlicher Widmung. Wo diese dann ihren endgültigen Standort finden wird, wird nicht verraten. Allerdings nahm Heinrich Meyer schon mal zusammen mit Daniela Wisura für ein Foto Platz, umringt von den anderen Jubilaren des Tages.

So blieb für die 1. Vorsitzende der KERH nur noch sich für die Teilnahme und Aufmerksamkeit zu bedanken, für das inzwischen fertige Grillfleisch nebst Beilagen einen guten Appetit und anschließend einen guten Nachhauseweg zu wünschen.

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