Region: Landsberg

Mutmaßliche Serieneinbrecher in Landsberg festgenommen

Die Landsberger Polizei hat zwei mutmaßliche Seriendiebe geschnappt (Symbolbild).

Bei wiederholten Einbrüchen in Tiefgaragen in Landsberg am Lech und Kaufering sind insgesamt 50.000 Euro erbeutet worden. Nun hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen, die für mindestens vier Einbrüche der Serie zweifelsfrei verantwortlich seien, so die Polizei. Außerdem wird ihnen Drogenhandel vorgeworfen.

Zwischen 19. März und 16. April seien aus mehreren Tiefgaragen in Landsberg und Kaufering Motorräder, E-Bikes, Pedelecs, Fahrräder und entsprechendes Zubehör entwendet worden. Die Täter verschafften sich in den meisten Fällen mit Gewalt Zugang in die Tiefgaragen – insbesondere an den Wochenenden zur Nachtzeit.

Die Polizeiinspektion Landsberg kontrollierte daraufhin am Sonntag gegen 2.20 Uhr einen Mercedes-Kleintransporter – und landete einen Treffer. Im Fahrzeug befanden sich zwei Männer, ein 22-Jähriger aus dem östlichen Landkreis Landsberg und ein 53-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen. Im Laderaum führten die Männer Diebesgut und Tatwerkzeuge mit. Aufgrund polizeilicher Ermittlungen und durch die Erkenntnisse aus der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass die beiden wohl für mehrere Taten der Einbruchsserie in die Tiefgaragen verantwortlich sein könnten. Beide Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung einer Wohnung fanden die Beamten weiteres Diebesgut, das bislang vier Taten der Serie zweifelsfrei zugeordnet werden könne, so die Polizei. Weiterhin wurden Betäubungsmittel "in nicht geringer Menge", eine Schreckschusswaffe und Bargeld gefunden.

Die beiden Tatverdächtigen wurden am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen die Beschuldigten Untersuchungshaftbefehle aufgrund des Verdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln sowie des besonders schweren Fall des Diebstahls in vier Fällen. Derzeit werde eine Tatbeteiligung an den weiteren Taten geprüft. Der Polizeiinspektion Landsberg sei in der gesamten Serie ein Beuteschaden von etwa 50.000 Euro bekannt. An Schließanlagen entstand zudem ein Sachschaden von circa 800 Euro. (pm)

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