Region: Augsburger Land

"Goldrausch am Yukon": Langerringer gewinnt DMAX-Sendung

Kim-Johann Tiefnig hat den Wettbewerb gewonnen und darf 2019 im eigenen Claim auf Goldsuche gehen - zusammen mit Moritz Gräbe und Alexander Kerpe.

Zwölf Kandidaten machten sich nach Kanada auf, um Goldgräber zu werden. In der DMAX-Sendung "Goldrausch am Yukon" bauten die Abenteurer ihr Camp auf, lernten das sogenannte Panning - den richtigen Umgang mit der Goldpfanne, aber auch wie sie Highbanker und Wasserpumpe einsetzen müssen und trotz vier Stunden Schlaf die Waschanlage zum Laufen bringen. Am Donnerstag hat Juror David Millar nun Moritz Gräbe aus Melsungen, Alexander Kerpe aus Berlin und den 37-jährigen Kim-Johann Tiefnig aus Langerringen zu den Siegern gekürt. Sie werden 2019 in Kanada im eigenen Claim auf Goldsuche gehen.
Zuletzt standen noch Moritz Gräbe, Alexander Kerpe, Kim-Johann Tiefnig und Lea Stahl vor David Millar, der entscheiden musste: "Kim und Lea, bei euch habe ich wirklich lange gegrübelt. Lea, auch du hattest wenig Erfahrung, aber es ist schön, dich um sich zu haben, weil du so positiv bist. Kim, es fiel mir von Anfang an schwer in deinen Kopf zu schauen und vielleicht haben wir uns auf dem falschen Fuß erwischt. Aber letzte Woche hast du viel gut gemacht. Moritz, Alexander, Kim, Lea - da ich absolut nicht wusste, wie ich mich entscheiden soll, habe ich beschlossen drei von euch zu behalten. Mit mir arbeiten nächstes Jahr: Alexander, Moritz, Kim."

Der beste Maschinenführer

Millar erklärte nach der Entscheidung: "Ich habe beschlossen, dass wir nächstes Jahr drei Leute brauchen, weil wir wahrscheinlich im Schichtdienst arbeiten werden. Wir müssen unbedingt Gold finden. Es war schwierig, aber ich musste diejenigen auswählen, die am besten zu mir, zum Camp und den Projekten passen, an denen wir nächstes Jahr arbeiten wollen."
Über Tiefnig sagte Millar: "Kim ist der beste Maschinenführer. Er kommt sehr gut mit dem Bagger und dem Loader zurecht."
Und Tiefnig erklärte nach der Entscheidung: "Ein Ingenieur, ein Mechaniker und ich als Operator - was will man mehr? Ich denke, wir drei rocken das Ding."

Wie geht es jetzt weiter?

Tiefnig sagte, dass die drei Gewinner im nächsten Jahr im Frühjahr nach Kanada gehen werden. "Aktuell befinden wir uns dazu in konkreten Gesprächen, denn es muss ja auch alles richtig vorbereitet werden." Über das Gold, das jeder der sechs Finalisten mit nach Hause nehmen durfte, müsse sich Tiefnig Gedanken machen: "Familie, Freunde, Arbeitskollegen fragen mich natürlich, ob ich das Gold auch behalten durfte und ob ich es ihnen denn mal zeigen kann. Daher ist das Gold auch noch im Rohzustand und ich werde mir dann in Ruhe darüber Gedanken machen, was daraus vielleicht mal werden soll." (pm)

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