Region: Dillingen|Wertingen

Fiese Betrugsmaschen im Internet: Polizei Dillingen warnt

Die Polizei warnt vor verschiedenen Betrugsmaschen im Internet und per Telefon. (Symbolbild)

Die Polizei Dillingen hat am Freitag einige Betrugsfälle aus ihrem Zuständigkeitsbereich gemeldet. Die Maschen über das Internet und per Telefon seien dabei altbekannt gewesen.

Eine in Laugna wohnhafte Person bestellte demnach bereits Anfang Dezember eine Bohrmaschine über ein Kleinanzeigenportal im Internet im Wert von 140 Euro. Nachdem der Käufer das Geld über einen Transferdienst bezahlt hatte, brach der Kontakt zum Verkäufer ab. Da bei der Transaktion die Freundesoption genutzt wurde, war der Erhalt der Ware nicht überprüft worden und das Geld wurde sofort weitergeleitet.

Ein Mann aus Binswangen wollte am 18. Januar über eine Internetseite, die angeblich mit Wertpapieren handelt, mehreren Aktien erwerben. Hierfür überwies er in mehreren Beträgen insgesamt 2600 Euro auf ein Konto. Erst später bemerkte er, dass es sich um eine Fake-Seite handelt. Das bereits eingezahlte Geld ließ sich nicht mehr zurückholen.

Eine Frau aus Dillingen erhielt am 25. Januar einen Anruf eines angeblichen Microsoft-Mitarbeiters. Dieser erklärte, dass sowohl ihr Computer als auch ihr Mobiltelefon mit einer Schadsoftware belastet wären und versprach Abhilfe. Die Frau gewährte dem Unbekannten mittels eines Programmes Zugriff auf ihren Computer und die darauf befindlichen persönlichen Daten für das Onlinebanking. Bereits während des Vorganges wurden zwei nicht genehmigte Abbuchungen von ihrem Online-Konto vorgenommen, die jedoch von der Bank storniert werden konnten. Die Geschädigte musste ihren Computer neu installieren lassen.

Die Polizei Dillingen rät bei Anrufen von angeblichen Softwareunternehmen, sich nicht auf die Herausgabe von persönlichen Daten einzulassen. Man solle niemals fremden Personen den Zugriff auf seinen Computer oder sein Mobiltelefon gestatten. Sollte es bereits zu einem Zugriff auf seinen Computer gekommen sein, schalte man den Computer sofort aus und trenne diesen vom Internetzugang. Außerdem solle man seine Bank informieren und sämtliche Konten auf nicht genehmigte Abbuchungen überwachen. Weitere Tipps dazu gibt es unter www.polizei-beratung.de (pm)

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