Region: Dillingen|Wertingen

„Mein Freund Harvey“ treibt sein Unwesen im Stadeltheater Lauingen

Profilbild von
StaZ-Reporter Otto Killensberger aus Wertingen
Als StaZ-Reporter berichten Vereine, Organisationen und Privatpersonen. Jeder kann mitmachen.
Das Enseble des Stadeltheaters vom Herbst-Stück "Mein Freund Harvy". Monika Bandow (sitzend) hat mit ihren Helfern wieder ein beeindruckendes Bühnenbild gestaltet. Ganz rechts die Regiseurin Jasemin Kont.

Haben wir nicht alle unseren Harvey?

Stadeltheater Lauingen feiert  Premiere mit der weltberühmten Broadwaykomödie  „Mein Freund Harvey“ von Mary Chase.

„Endlich!“, freut sich A. Höchstötter, eine der 4 neuen Vorsitzenden des Lauinger Traditionstheaters. „Unsere Aktiven sind nach 2 Jahren Theater-Zwangspause gierig nach Publikum! Wir hoffen inständig, dass uns Corona keinen Strich durch die Rechnung macht, deshalb haben wir die Aufführungstermine auch 4 Wochen früher angesetzt als in den Vorjahren.“

 Ein weitere Unwägbarkeit sind die Gaspreise. „Das Theater wird mit Gas beheizt, es für ein Aufführungswochenende auf die richtige Temperatur zu bringen, hat bisher schon mit 200 Euro zu Buche geschlagen. Wir sind dankbar, wenn unsere Zuschauer sich ihr Strickjäckchen mit zur Aufführung bringen, damit uns die Heizkosten nicht komplett ruinieren.“, bittet Höchstötter um Verständnis, wenn es nicht ganz so kuschlig warm ist wie gewohnt

Elwood P. Dowd (Hannes Speinle)  ist ein freundlicher, unauffälliger Herr. Er lebt in einer alten Villa mit seiner Familie und seinem besten Freund Harvey. Auch Harvey ist ein unauffälliger Zeitgenosse. So unauffällig, dass ihn bislang niemand gesehen hat. Außer Elwood selbst. Denn Harvey ist unsichtbar. Ach, und er ist ein Hase, ein sehr großer Hase. Sagt Elwood.
Daher beschließt Elwoods Schwester Veta (Moni Bandow), ihren Bruder in das Sanatorium von Dr. Chumley (Helmut Weiß) einzuweisen. Das aber geht bemerkenswert schief, und je weiter die Handlung voranschreitet, desto unsicherer wird, ob es Harvey wirklich nicht gibt. Und ob tatsächlich nur Elwood ihn bisher gesehen hat …,

Yasemin Kont inszeniert mit dem versierten Ensemble des Stadeltheater Lauingen eine unvergleichlich skurrile Theaterkomödie — und dazu ein charmantes Plädoyer für Toleranz, ein Plädoyer für den großen unsichtbaren Hasen in unser aller Leben. Wieder mal Lust auf einen unvergleichlich komischen Theaterabend? Text: Patricia Laube

Premiere am Samstag, den 17.09.22 um 19.30Uhr im Stadeltheater Lauingen.

Tickets für 15 Euro unter 0176 51104162, bei Spielwaren Eismann Lauingen, Stadtapotheke Gundelfingen, Bücher Brenner Dillingen und Buchhandlung Gerblinger Wertingen

Weitere Aufführungstermine, Kartenvorverkauf und Informationen unter www.stadeltheater.de

Weitere Bilder

Mehr zum Thema

Kommentare

Anmelden um Kommentare zu schreiben
 


X