Region: Günzburg|Krumbach

Erneut Fliegerbombe in Leipheim entdeckt: Entschärfung am Mittwochvormittag

Die Bombe, die am Dienstag auf dem Areal Pro in Leipheim gefunden wurde, verfügt laut Angaben der Polizei, wie die hier gezeigte Fliegerbombe, die bereits vor zwei Wochen gefunden und entschärft wurde, über eine Explosivmasse von 68 Kilogramm

Erneut ist am Dienstagvormittag auf dem Areal Pro in der Gustav-Stresemann-Straße in Leipheim bei Baggerarbeiten eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Laut Angaben der Polizei sei die Entschärfung der Bombe für Mittwochvormittag geplant.

Vorsorglich müsse die angrenzende Bevölkerung den möglichen Gefahrenbereich hierfür verlassen. "Gewerbebetriebe und Baustellen müssen für den Zeitraum der Räumung ihre Arbeiten einstellen", heißt es im Bericht der Polizei. Betroffen seien hauptsächlich Gewerbebetriebe und lediglich in geringem Umfang Anlieger östlich der Hermann-Köhl-Straße bis einschließlich der Theodor-Heuss-Straße. Im Süden erstreckt sich der Sperrradius bis zur Straße Am Tower. Wohngebiete im nördlichen Bereich seien nicht betroffen.

Alle Betroffenen würden derzeit von der Stadt Leipheim, der Gemeinde Bubesheim sowie der Polizeiinspektion Günzburg informiert und aufgefordert, ihre Anwesen um 7.30 Uhr am Mittwoch zu verlassen. Ab diesem Zeitpunkt ist die Güssenhalle in der Andreas-Weiß-Straße 3 als Notunterkunft geöffnet. Die Grundschule in der Hermann-Köhl-Straße bleibt am Mittwoch geschlossen.

Für den Verkehr wird ab diesem Zeitpunkt die Südumfahrung zwischen dem Kreisverkehr Bubesheimer Straße und dem Kreisverkehr am Netto-Markt gesperrt. Die Polizei bittet ortskundige Fahrer darum, den Bereich großräumig zu umfahren. Für den Schwerverkehr bestehe zudem zwischen Leipheim und Günzburg keine Verbindung. Fahrer von Lastwagen werden gebeten, auf die Autobahn auszuweichen. Die bisherigen Planungen sehen eine Sperrung bis etwa 11 Uhr vor.

Wie die Beamten anmerken bestehe derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung. Hilfsbedürftige Personen, die den gesperrten Bereich nicht selbstständig verlassen können, werden gebeten, sich bei der Günzburger Polizei unter der Rufnummer 08221/9190 zu melden. (pm)

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