Region: Günzburg|Krumbach

Neun Flutpolder entlang der Donau

Mit neun Flutpoldern entlang der Donau soll Überflutungen entgegengewirkt werden.

Entlang der Donau soll eine Kette von neun Flutpoldern kommen. Der Freistaat will damit auch auf die Überflutungen im Westen Deutschlands reagieren.

"In Zeiten des Klimawandels kommt das nächste Hochwasser mit Sicherheit. Unsere neuen vertiefenden Untersuchungen haben deutlich gezeigt: Flutpolder wirken und sind durch nichts zu ersetzen", sagt Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. "Die Flutpolder sind Bollwerke gegen Katastrophenhochwasser. Jeder Polder kann eine Lebensversicherung für die Menschen sein." Zusätzlich zu den sieben bereits gesetzten Standorten Leipheim, Helmeringen, Neugeschüttwörth, Riedensheim, Großmehring, Katzau und Öberauer Schleife wurde beschlossen, den Standort Bertoldsheim im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen aufzunehmen. Die gesteuerten Flutpolder in Wörthhof und Eltheim im Landkreis Regensburg sollen zu einer neuen wirkungsgleichen Variante in Wörthhof zusammengefasst werden. Die Realisierung der Standorte Wörthhof und Bertholdsheim soll in den Jahren 2031 und 2032 erfolgen.

Weitere Rückhaltemöglichkeiten an den großen Seitenzuflüssen der Donau könnten die geplanten Flutpolder hingegen ebenso nicht ersetzen wie ein optimiertes Staustufenmanagement, so der Freistaat. (pm)

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