Adelsrieder Krieger in Violau

LeserReporter Ludwig Lenzgeiger aus Adelsried
Auch die kühlen Temperaturen schreckten die Adelsrieder Wallfahrer nicht ab

Selbst die kühlen Temperaturen konnte die Delegation des Krieger- und Soldatenvereines Adelsried zur Soldaten- und Männerwallfahrt nach Violau nicht dezimieren.

Sogar mehr Männer als im Vorjahr machten sich um 6:00 Uhr von der Adelsrieder Pfarrkirche aus auf den Fußmarsch zum Gnadenbild der Gottsmutter.

Vorstand Helmut Lenzgeiger zeigte sich erfreut: "Es ist toll zu sehen, dass wir eine konstant große Truppe sind. Aus keiner anderen Ortschaft in der Nähe marschieren so viele Kameraden zur Wallfahrt. Es freut mich auch besonders, dass wir in diesem Jahr wieder 'Nachwuchs' bekommen haben. Mit Michael Kaiser und Matthias Barth dürfen wir zwei Wallfahrts-Frischlinge begrüßen."

Die rund 13 Kilometer lange Strecke legten die Mitglieder und Freunde, darunter auch drei Gemeinderäte, unter Führung von Wallfahrtsleiter Michael Schuster zurück, der vorbetete und die Gesände anstimmte. Das Kreuz über die lange Strecke hinweg trug wieder Helmut Kalkbrenner.

Nach rund zweieinhalbstündigem Fußmarsch bei St. Michael angekommen, konnten die Kameraden sich noch stärken bevor der Festzug sich formierte und man hinter der Adelsrieder Fahne gemeinsam mit über 60 anderen Fahnen in die Kirche einzog. Dabei war in diesem Jahr mit Dr. Hans Reichhart auch erstmal ein Minister der Staatsregierung, wie der Wallfahrtsleiter stolz verkündete.

Die Messe hielt in diesem Jahr in einem Gotteshaus, in dem noch Bierbänke für die große Besucherschar aufgestellt werden mussten, H.H. Dekan Wallfahrspfarrer Thomas Pfefferer. In seiner Predigt bezog er vor der versammelten Gemeinde deutlich Postion für die Bundeswehr und kritisierte die, die die Truppe aus der Öffentlichkeit verbannen möchten, die die Soldaten angriffen und herabwürdigten und sprach allen Mut zu, für Frieden und Versöhnung einzustehen. Die Bundeswehr dürfe nicht von der Gesellschaft abgespalten werden, die Soldaten, das seien Bürger in Uniform und diese gelte es nicht mit Dreck zu bewerfen, sondern im Gegenteil ihnen zu danken dafür, dass sie in der heutigen Zeit immernoch bereit seien, sich für ihre Heimat einzusetzen, international für die Sicherheit Deutschlands und der Welt einzustehen, so Pfefferer in seiner engagierten Predigt.

Im Anschluss an den Gottesdienst und das Totengedenken auf dem Friedhof konnte sich die Adelsrieder Delegation noch eine gute Weile bei Weißwürsten und kühlen Getränken über den Tag und die Predigt austauschen.

Die Vorstandschaft dankt ganz herzlich allen, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen haben, insbesondere Michael Schuster, Helmut Kalkbrenner, der Fahnenabordnung um Fahnenträger Heiko Mohr, den Organisatoren des Wahlfahrtskomitees und natürlich den Damen, die so freundlich waren, die Wallfahrer aus Violau angesichts der widrigen Wetterbedingungen abzuholen.

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