Durchblick behalten im Corona-Regel-Dschungel

Die Regelungen zum Infektionsschutz ändern sich ständig - wir geben Ihnen einen Überblick, was derzeit bei uns gilt.

Wir fassen für Sie zusammen, was in der Pandemie aktuell erlaubt ist und was nicht.

Vor dem Hintergrund sich ständig ändernder Infektionszahlen, Inzidenzwerte, Öffnungen und wieder neuer Lockdown-Ankündigungen ist es mehr als schwierig geworden, den Überblick über geltende Regeln zu behalten. Mit wie vielen Leuten darf ich mich treffen? Welche Geschäfte haben geöffnet? Gibt es eine nächtliche Ausgangssperre oder nicht? Darf ich mit meiner Familie einen Tagesausflug machen, ja oder nein? Die folgenden Punkte sollten in den meisten Fällen Klarheit schaffen. Achtung: Die Angaben beziehen sich explizit auf den Landkreis Donau-Ries!

Maskenpflicht

Im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ist man zum Tragen einer FFP2-Maske über Mund und Nase verpflichtet. Des Weiteren ist die Maske auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte zu tragen. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren sowie alle, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung bzw. aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist.

Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen

Der gemeinsame Aufenthalt in öffentlichen oder privaten Räumen oder auf privaten Grundstücken ist nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person gestattet. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung ist in der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr grundsätzlich untersagt, da der Inzidenzwert im Donau-Ries über 100 liegt. Allerdings gibt es Ausnahmen, z.B. bei medizinischen Notfällen, Berufsausübung, Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts und weiteren triftigen Gründen.

Schulen und Kindergärten

Seit 25. März 2021 sind alle Grundschulen, weiterführenden und beruflichen Schulen, Förderzentren und Förderschulen sowie Schulvorbereitende Einrichtungen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen im Landkreis Donau-Ries geschlossen. Es findet stattdessen Distanzunterricht statt, ausgenommen sind die Abschlussklassen, die Präsenzunterricht erhalten. Eine Notbetreuung wird von den Einrichtungen angeboten.

Außerschulische Bildung sowie Unterricht an Musikschulen gibt es derzeit nicht im Präsenzunterricht.

Freizeit

Kontaktfreier Sport ist nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person erlaubt (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet). Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt. Kultureinrichtungen sind allesamt geschlossen. Tagesausflüge können rechtlich nicht verboten werden und sind daher erlaubt, die Staatsregierung bittet jedoch darum, möglichst zuhause zu bleiben.

Einkaufen

Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe ist untersagt. Die Abholung vorbestellter Waren (Click und Collect) ist jedoch unter bestimmten Voraussetzungen (wie z. B. FFP2-Maskenpflicht für Kunden und Begleitpersonen sowie Mund-Nasen-Bedeckung für das Personal) möglich.

Die Liste der Branchen, deren Betriebe unabhängig vom Inzidenzwert öffnen können, ist zu lang, um sie hier in Gänze abzubilden. Daher nur einige Beispiele: Speisen und Getränke zum Liefern und Abholen, Apotheken, Waschanlagen, Bäckereien, Banken, Baumärkte, Gartenmärkte, Drogerien, Fahrschulen, Friseure, Getränke- und Lebensmittelmärkte, Kosmetikbetriebe, Metzgereien, Tierbedarf und vieles mehr gehören dazu. Eine vollständige Liste finden sie u.a. auf der Internetseite des Landkreises Donau-Ries (www.donau-ries.de) im Bereich des Gesundheitsamtes.

Bleiben Sie aufmerksam

In diesem Artikel können wir nur den momentanen Stand der Dinge wiedergeben, mit neuen Entwicklungen, z.B. dem vom CDU-Vorsitzenden Armin Laschet angedachten „Brücken-Lockdown“, ist im Laufe der kommenden Woche zu rechnen. Was aber unabhängig von der Politik immer gilt: Nehmen Sie Rücksicht auf andere, halten Sie Abstand, und beschränken Sie persönliche Kontakte möglichst auf ein Minimum. (mab/staz)

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