Wohnraumstudie für den Landkreis Donau-Ries vorgestellt

Freier Mitarbeiter Redaktionsbüro Donau-Ries
Landrat Stefan Rößle und Konversionsmanagerin Barbara Wunder bei der Besprechung zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung im Landkreis.

Im Rahmen des Konversionsmanagements begleitet der Landkreis Donau-Ries Kommunen bei der nachhaltigen Siedlungsentwicklung. Nun wurden für alle 44 Kommunen individuelle Handlungsempfehlungen für die Entwicklung des Wohnraums herausgegeben.

Im Rahmen des Konversionsmanagements begleitet der Landkreis Donau-Ries Kommunen bei der nachhaltigen Siedlungsentwicklung. Nun wurden für alle 44 Kommunen individuelle Handlungsempfehlungen für die Entwicklung des Wohnraums herausgegeben.

Die wissenschaftliche Studie wurde vom genossenschaftlichen Kommunalberatungsbüro KlimaKom erarbeitet. Die aufwändige Forschungsmethodik beinhaltete neben der Aufbereitung der statistischen Daten auch eine quantitative Bürgerbefragung, sowie qualitative Interviews und Workshops.

Um die zukünftige Siedlungsentwicklung im Landkreis Donau-Ries effizient gestalten zu können, ist die Kenntnis über den zukünftigen Bedarf an Wohnraum entscheidend. Dazu müssen eine Vielzahl an Faktoren mit einbezogen werden. So beispielsweise die Bevölkerungsentwicklung in der Region, die demographischen Rahmenbedingungen, die Daten zur Infrastruktur und zur vorhandenen Nahversorgung. Landrat Stefan Rößle dazu: „Ergebnis der Studie ist eine Strategie für den Landkreis Donau-Ries und seine Kommunen, wie der zukünftig benötigte Wohnraum unter veränderten Ansprüchen und Rahmenbedingungen bestmöglich entwickelt werden kann. Dabei müssen wir die nicht beliebig vermehrbare und knappe Ressource Boden schonen“.

Notwendigkeit der Studie

Nicht aufgrund der Corona-Pandemie, aber durch sie beschleunigt, verändert sich die Art wie wir Wohnraum zukünftig verstehen und welche parallelen Nutzungen notwendig sind. Damit verändern sich auch unsere Ansprüche an den Wohnstandort, besonders im ländlichen Raum, wenn viele Menschen weniger pendeln müssen. Zentrale Fragen die durch die Studie beantwortet werden sind deshalb: „Wer wohnt in Zukunft wo und wie?“, „Welche Wohnformen, Wohnwünsche, Ansprüche und Trends gibt es?“ und „Wie können wir die Menschen durch bedarfsgerechten Wohnraum in der Region halten?“. Dies alles ist heute notwendig weil sich Wohnbedarfe, Wohnformen, Wohnansprüche, Arbeitsformen und Bevölkerungszahlen ändern. Aber auch weil Kommunen Wohnraumdruck haben und neuer bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden muss. Diese Herausforderung gilt es vor dem Hintergrund des politischen und gesellschaftlichen Ziels des Flächensparens zu meistern. „Dabei wird bereits heute klar, dass das reine Einfamilienhausgebiet in vielen Fällen nicht die Wohnform der Zukunft sind wird“, so Konversionsmanagerin Barbara Wunder. (staz)

Info:

Servicestelle im Landratsamt

Das Konversionsmanagement steht als Servicestelle für Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema nachhaltige Siedlungsentwicklung zur Verfügung.

Fragen an: Barbara Wunder unter 09 06 / 74 – 305 oder unter barbara.wunder[at]donauries[dot]bayern.

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