Region: Augsburger Land

Corona-Impftag in Meitingen: 300 Senioren nehmen das Angebot an

Freier Mitarbeiter Peter Heider aus Meitingen
Die Meitinger Sport- und Ballspielhalle wurde für den ersten Meitinger Corona Impftag in ein Impfzentrum umgestaltet.

Sport- und Ballspielhalle wird zum Impfzentrum umfunktioniert. Knapp 300 Bürger ließen sich gegen das Coronavirus impfen

Knapp 300 Senioren haben sich am ersten Corona-Impftag in Meitingen in der Sport- und Ballspielhalle durch vier mobile Teams der Firma Ecolog gegen das Coronavirus impfen lassen. Federführend für die Gemeinschaftsaktion, die seit Anfang März vorbereitet wurde, waren die Rotkreuzbereitschaft Meitingen und der evangelischen Kirche. 30 freiwillige Helfer und die beiden Quartiersmanager Jens Tietböhl und Christoph Stadler sowie die Mitarbeiter im Bürgermeisterreferat Martina Winter und Philipp Schmid unterstützten die Impfaktion.

„Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht“, lobte Bürgermeister Michael Higl die Bereitschaft der freiwilligen Helfer.

Jens Tietböhl schilderte, dass 25 Freiwillige etwa eine Woche die telefonisch eingehenden Anmeldungen entgegen nahmen. Rund 40 Prozent aller Meitinger, die älter als 80 Jahre sind, kamen zur Impfung.

An der Impfung nahm auch das in Meitingen bekannte Ehepaar Lorenz und Anna Wagner teil. Das 95-jährige Meitinger Urgestein und seine Ehefrau Anna führten über viele Jahre hinweg das Sportkegelheim. Beide zeigten keinerlei Aufregung und ließen sich den „Piks“ mit dem Biontech-Impfstoff in den Oberarm nicht anmerken. Auch ein Ostendorfer Bürger nahm an der Impfkampagne teil und bewertete das Meitinger Angebot als eine gute Maßnahme.

Der Termin für die zweite Dosis steht schon: Donnerstag, 15. April, erneut in der Sport- und Ballspielhalle. „Dazu“, gibt das Bür-germeisterreferat bekannt, „werden alle Frauen und Männer, die an der ersten Impfung teilgenommen haben, postalisch informiert“. Unklar ist bisher, ob es weitere Impfangebote in gleicher Form für die nächsten Priorisierungsgruppen geben wird, denn sowohl Bürgermeister Michael Higl sowie Jens Tietböhl vermuten, dass noch weitere andere Impfstrategien mit Unterstützung der Hausärzte angeboten werden könnten. „Sollte das Landratsamt jedoch erneut auf uns zukommen, sind wir offen, weitere Aktionen zu arrangieren“, so Higl.

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