Region: Augsburger Land

Wer hat die beste Idee? Gestaltungswettbewerb für das Meitinger Bahnhofsumfeld hat begonnen

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Freier Mitarbeiter Peter Heider aus Meitingen
Ein neues Gesicht soll der Meitinger Bahnhof bekommen. Im Zuge eines Ideenwettbewerbs sollen Entwürfe von Stadtplanern und Landschaftsarchitekten für das Areal erarbeitet werden.

Entwürfe von Stadtplanern und Landschaftsarchitekten für das neue Meitinger Bahnhofsareal werden nun ausgearbeitet. Baukosten belaufen sich auf rund 920.000 Euro.

Meitingen. Ein Wettbewerb mit Entwürfen für die Gestaltung eines neuen Meitinger Bahnhofsumfeldes vor dem „in die Jahre gekommenen" Bahnhofsgebäude – und "nicht gerade ansehnlichen Blickfang“ – wird nach Besprechungen des Meitinger Marktge-meinderates in den kommenden Monaten durchgeführt.

Es gebe "große Pläne nach einem ambitionierten Zeitplan", für den zehn Stadtplaner und Landschaftsarchitekten nun eingeladen werden sollen, um ihre Ideen einzubringen, erklärt Bürgermeister Michael Higl. Der Marktgemeinderat sprach sich nun einstimmig dafür aus.

Die ins Konzept verankerte Barrierefreiheit der Bahnunterführung ist bereits in Planung und dazu soll nun der Vorplatz angepasst werden. Weiter sollen laut Ausschreibung nun auch der angrenzende Straßenraum im Bereich Hauptstraße und Bahnhofsstraße mit ins Auge gefasst werden und dazu Nutzungs- und Gestaltungsideen für das ganze Areal entwickelt werden.

Das Areal hat eine Größe von etwa einem Hektar. Die Baukosten für den "neuen Blickfang" im Kern des Marktes werden sich voraussichtlich mit etwa 920.000 Euro niederschlagen. Der Wettbewerb beginnt am Montag, 21. September.

Am Freitag, 13. November, sollen dann die fertigen Planungen in anonymisierter Form vorliegen. Von einer Jury, bestehend aus Vertretern des Marktgemeinderates, von Baubehörden und Fachplanern, werden die Vorschläge beurteilt, ehe einen Monat später die Sieger öffentlich vorgestellt und gekürt werden.

Insgesamt lässt sich die Marktgemeinde Meitingen den Gestaltungswettbewerb 33.500 Euro kosten. Für die Teilnehmer gibt es ein Bearbeitungshonorar von je 1500 Euro, an die drei Erstplatzierten geht außerdem ein Preisgeld.

10.000 Euro gehen an den Planer, der nicht nur den ersten Preis erhält, sondern auch den Auftrag, wenn das Votum einstimmig ist und sich Gemeinde und Planer über die Modalitäten einig sind. Für den Zweit- und Drittplatzierten betragen die Preisgelder 5500 beziehungsweise 3000 Euro. (hdr)

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