Region: Augsburger Land

50 Jahre Aschbergschule: Staatssekretärin Anna Stolz gratuliert persönlich

LeserReporter Team Fabi aus Meitingen

Versprechen eingelöst: Dr. Fabian Mehring holt Spitzenpolitikerin an die Weisinger Grund- und Mittelschule

Weil die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50. Gründungsjubiläums der Aschbergschule coronabedingt ausfallen mussten, versprach Heimatabgeordneter Dr. Fabian Mehring bei seinem Besuch der Grund- und Mittelschule im Sommer kurzerhand, Bildungsstaatssekretärin Anna Stolz zu einem Geburtstagsbesuch in die Region einzuladen. Nun hat der Parlamentarische Geschäftsführer der FW-Regierungsfraktion im Bayerischen Landtag Wort gehalten und schlug tatsächlich gemeinsam mit Stolz im Holzheimer Ortsteil Weisingen auf.

Vor Ort wurden die beiden Landespolitiker von Rektor Stephan Wolk, dessen Stellvertreter Christian Winter, den Bürgermeistern Jürgen Kopriva und Simon Peter, Schulamtsdirektorin Andrea Eisenreich, Vizelandrat Erhard Friegel und einigen Lehrkräften der Schule gebührend empfangen. Mehrere Jahrgangsstufen hatten eine Aufführung unter Einhaltung der geltenden Hygienestandards zu Ehren der hohen Gäste einstudiert, die nach der offiziellen Begrüßung durch Schulverbandsvorsitzenden Jürgen Kopriva in der Eingangshalle mit gebührendem Abstand zur Aufführung kam.

Stolz nutzte den anschließenden Ortstermin nicht einzig um der Schulfamilie – unter anderem per Lautsprecherdurchsage in alle Klassenräume – von Herzen zum Geburtstag ihrer Bildungseinrichtung zu gratulieren und sich für den besonderen Einsatz des Kollegiums und der Schüler während der Coronapandemie zu bedanken. Darüber hinaus knüpfte das Kabinettsmitglied in einer Gesprächsrunde auch an den von Dr. Mehring im Sommer begonnenen Dialog zur Zukunft der Mittelschulen im ländlichen Raum an.

 „Wir haben ein großartiges Bildungssystem, das jedem Schüler passgenaue Rahmenbedingungen zur Entfaltung seiner persönlichen Talente eröffnet“, erklärte Stolz. Gerade die Mittelschule dürfe dabei keinesfalls zur viel zitierten „Restschule“ verkommen, so die Staatssekretärin. Von größter Bedeutung ist es dabei in ihren Augen, ein Umdenken in der öffentlichen Meinung zu befördern: „Unsere Gesellschaft braucht nicht ausschließlich Akademiker. Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels sind gute Handwerker mindestens genauso wichtig, die an unseren bayerischen Mittelschulen ein hervorragendes Rüstzeug erhalten. Ihnen stehen beste Jobchancen auf dem Arbeitsmarkt offen“, warb Stolz für das Selbstbewusstsein der Mittelschulen im Freistaat.

„Es ist ein Fehler, den Erfolg unseres Bildungssystems einzig an der Akademisierungsquote zu bemessen“, schlug Dr. Mehring in die gleiche Kerbe. „Gerade die besondere Schulfamilie der Aschbergschule zeigt eindrucksvoll, dass man an einer ländlichen Grund- und Mittelschule bestens aufgehoben ist“, lobte der FW-Politiker die Arbeit von Schulleitung und Kollegium. Im Rahmen des weiteren Austauschs erarbeiteten die Gesprächsteilnehmer daher eine Ideensammlung zur Stärkung des der Mittelschulen auf dem Land, welche die Staatssekretärin im Kultusministerium einbringen will. Dabei stand die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und regionalen Unternehmen ebenso im Mittelpunkt wie die Optimierung der Zusammenarbeit verschiedener Schulen in einer Region. Auch eine gezielte Imagekampagne zugunsten der Mittelschule schloss die Spitzenpolitikerin nicht aus. Genauso wenig, dass sie nochmals nach Weisingen kommt, wenn die Coronapandemie endlich überstanden ist: „Vielleicht ist dann ja wieder ein richtiges Fest möglich und Fabian lädt mich nochmals ein“, scherzte das Kabinettsmitglied aus Unterfranken, die mit ihrer herzlichen Art in Weisingen viele Sympathien gewonnen hat.  

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