Region: Augsburger Land

Dritte Amtsperiode für Bürgermeister Michael Higl

von Freier Mitarbeiter Peter Heider aus Meitingen
Bei der anstehenden Kommunalwahl am 15. März gibt es in Meitingen keinen Gegenkandidaten für das Amt des Ersten Bürgermeisters und somit steht der amtierende Rathauschef Michael Higl vor seiner dritten Amtsperiode im Meitinger Rathaus.

Nur der bisherige 45-jährige Meitinger Rathauschef Michael Higl kandidiert fürs Bürgermeisteramt. Es gibt keinen Gegenkandidaten.

Eine klare Sache war die Nominierung des CSU-Ortsverbandes Meitingen für die bevorstehende Kommunalwahl in Meitingen. Sowohl der amtierende Bürgermeister Michael Higl als auch die 24 Kandidaten für die CSU–Gemeinderatsliste und die drei Ersatzkandidaten wurden von den anwesenden CSU-Mitgliedern wie vorgeschlagen gewählt. Der Michael Higl erhielt hundert Prozent der gültigen Stimmen. Zur Bürgermeisterwahl haben sich keine weiteren Kandidaten aufstellen lassen.

In seiner nächsten Amtsperiode will Higl die Wirtschaft, Landwirtschaft und Umwelt fördern, so durch die Aufwertung und Erweiterung des Lohwaldes mit gravierender Verbesserung für das Wasserschutzgebiet als Kern der Planungen mit Bedingungen für Erweiterungsmöglichkeiten der Aicher Gruppe. Des Weiteren will Higl das „Grün“ im Ort bewahren, Nahwärmenetze ausbauen, neue initiieren und Energiespeicher sinnvoll einsetzen. Auch der Breitbandausbau soll von Fördermitteln profitieren.

Mobilität, so Higl, müsse jederzeit möglich sein auch mit einer Stärkung des nicht-motorisierten Verkehrs und des Öffentlichen Personennahverkehrs. Auf zukünftige Baumaßnahem angesprochen erklärt Higl, dass der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs durch die Bahn, die Gestaltung des neuen Bahnhofsumfeld mit Verknüpfungen zu Buslinen und Rufbus, ein Park & Ride Parkplatz im Westen Meitingens, überdachte Fahrradstellplätze mit ab-schließbaren Boxen sowie der Ausbau des Wegenetzes für Fußgänger und Radfahrer im Fokus seiner Vorhaben stehe.

Auch Gesellschaft, Soziales und die öffentliche Sicherheit seien für ihn Themen die angegangen werden müssen. „Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist der Kitt der Gemeinschaft. Die Kommune unterstützt und ergänzt bei Bedarf die Leistungen der Familien- und Nachbarschaftsverbünde, der Vereine und Organisationen“, erklärt Higl. So soll in den kommenden Jahren ein Jugendzentrum eingerichtet werden, die Dorfmitte Erlingen ein neues Gesicht bekommen. Der Maibaumstandort in Waltershofen soll verlegt, das Haus der Musik und Kultur im ehemaligen Kino Cinderella installiert und die Feuerwehren gestärkt werden.

Auch der Gesundheitssektor mit Haus- und Facharztversorgung, Pflege und Therapie sowie die Förderung von Sportangeboten gehören nach Higls Aussagen zum Aufgabenbereich des Marktgemeinderates in den nächsten sechs Jahren.

Seit dem Jahr 2014 sind in Meitingen 200 neue Betreuungsplätze in Schulen und Kin-dergärten eingerichtet worden. „Wir werden weiterhin be-darfsgerechte Angebote gewährleisten, damit es keinen Engpass in Sachen Kinderbetreuung gebe wird“, erklärt Higl.

„Der Unterhalt der Infrastruktur stellt angesichts des Erneuerungsbedarfs und der dynamischen Ortsentwicklung eine wesentliche Aufgabe dar, deren Schwerpunkt und Augenmerk auf den Wasser- und Abwassernetzen liegen wird“, sagt Higl. Dazu gehören auch die Erneuerung und Verbesserung des Wasserversorgungsnetzes und der Kanalisation, ein neues Konzept der Klärschlammentsorgung, Straßenerneuerungen und der Breitbandausbau.

„Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum ermöglichen wir eine verdichtete Bebauung und weisen behutsam neue Baugebiete aus, steuern den baulichen Wandel von bestehenden Siedlungen und schaffen mit der Wohnungsbau GmbH günstigen Wohnraum“, so Higl. Die weitere Entwicklung des Baugebietes an der Do-nauwörther Straße mit einer Mischung an Wohnformen, die Ausweisung eines Baugebietes in Herbertshofen sowie die Entwicklung und Förderung von Wohnformen für Senioren und Menschen mit Behinderung sind ins Auge gefasst.

Die finanzielle Lage der Marktgemeinde Meitingen sei solide. Seit dem Jahr 2014 wurden 71 Millionen Euro investiert, gibt Higl bekannt. „Langfristige finanzielle Stabilität bei niedrigen Hebesätzen und Gebühren muss gewährleistet sein, insbesondere bei Investitionen müssen Folgekosten berücksichtigt werden", sagt der Meitinger Bürgermeister. „Rücklagen“, erläutert Higl, „werden für die nötigen Investitionen benötigt, denn Kosten für die zusätzlichen Aufgaben werden eine sparsame Haushaltspolitik in den nächsten Jahren nötig machen."

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