Region: Augsburger Land

Haushaltsberatungen im Landtag: Dr. Mehring überzeugt mit Projekten aus der Region

LeserReporter Team Fabi aus Meitingen

Das Pressebild zeigt Dr. Fabian Mehring, den Parlamentarischen Geschäftsführer der FW-Regierungsfraktion im Bayerischen Landtag, auf dessen Initiative die vorstehenden fünf Förderungen zugunsten der Metropolregion Augsburg zurückgehen.

Auf Initiative des FREIE WÄHLER-Politikers fließt Geld von der Isar an den Lech   

Rundwegs zufrieden mit dem Ausgang der Beratungen über die Fraktionsinitiativen der Bayernkoalition aus FREIEN WÄHLERN und CSU zum Staatshaushalt, zeigt sich Dr. Fabian Mehring, der Parlamentarische Geschäftsführer der FW-Regierungsfraktion im Bayerischen Landtag. Im Zuge dessen gelang es dem FW-Heimatabgeordneten erneut, finanzielle Unterstützung aus München für verschiedene Projekte in Stadt und Landkreis Augsburg sowie dem Landkreis Dillingen einzuwerben. Konkret dürfen sich fünf Ideen aus der Region über eine Finanzspritze aus der Landeshauptstadt freuen.

 

Pilotstudie „Energieregion Augsburg-Nord“ – Landkreis soll Vorreiter für die Mobilität der Zukunft werden

Mit 220 000 Euro fördert der Landtag auf Mehrings Initiative hin eine Pilotstudie mit dem Titel „Energieregion Augsburg-Nord“. Die fachliche Federführung soll beim bifa-Umweltinstitut unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Rommel liegen. „Im Zentrum steht die Vernetzung der Zukunftsthemen Wasserstoff, Digitalisierung und Mobilität“, erklärt Mehring. Ihm zufolge besteht die Zielsetzung der Studie darin, „eine regionale Wertschöpfungskette aufzubauen, mit der in unserer Heimat clevere Konzepte für die klimaneutrale und digitale Mobilität der Zukunft entwickelt werden können“. Als mögliche Projektpartner nennt Mehring neben den Kommunen im Landkreisnorden den Busdienstleister Egenberger aus Thierhaupten, aber auch den regionalen Energieversorger LEW oder das Tec-DAX-Unternehmen SGL-Carbon aus Meitingen, mit deren Spitzenvertretern er bereits vielversprechende Vorgespräche geführt hat.

 

Augsburg erhält eine Surfwelle

Auf Betreiben Mehrings stellt der Freistaat 200 000 Euro zur Verfügung, um am Augsburger Senkelbach eine Surfwelle zu installieren. Durch die Einengung und Umgestaltung der bereits vorhandenen Sohlschwelle soll dort auf einer Breite von acht Metern eine künstliche Welle erzeugt werden, die Wassersportfreunde mit dem Surfbrett, Bodyboard oder Kajak nutzen können. „Wie am Münchner Eisbach und neuerdings auch in Nürnberg, verfügt dann auch Augsburg über eine eigene Surfwelle. Ein besonderes sportliches Vergnügen für Sportler und Zuschauer, dass nirgends besser aufgehoben ist als am Olympia-Austragungsort Augsburg, dessen Wasser zwischenzeitlich sogar zum UNESCO-Welterbe gehört“, freut sich Mehring über den Erfolg seiner Initiative.

 

Untersuchung des Potenzials von 3D-Druck für die bayerische Wirtschaft durch die Hochschule Augsburg

Auf das Potenzial des 3D-Drucks für die bayerische Bauwirtschaft, wurde Dr. Mehring durch das Engagement des im Landkreis Dillingen ansässigen Bauunternehmers Ulrich Reitenberger aufmerksam. Bei einem Ortstermin in Bayerisch-Schwaben hatte der Parlamentarische Geschäftsführer sich zuletzt persönlich ein Bild vom Bau eines der ersten Häuser gemacht, das in Bayern mit dieser vielversprechenden Technik gebaut wurde. „Wenn dieser Technologiesprung Einzug in Bayerns Bauwirtschaft hält, könnte das die Branche nachhaltig verändern und helfen, den erheblichen Druck auf dem Wohnungsmarkt durch schnellere Bauzeiten abzumildern“, glaubt Mehring. Gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Rohrmair, Baufachmann Prof. Dr. Bauriedel und Unternehmer Reitenberger hat Mehring deshalb eine wissenschaftliche Untersuchung des Potenzials dieser Technik an der Hochschule Augsburg angestoßen, die der Freistaat nun mit 100 000 Euro unterstützt. „Ziel des Projektes ist es, den 3D-Druck in Richtung Marktreife weiterzuentwickeln und sicherzustellen, dass bayerische Unternehmen an der Spitze dieses Zukunftsfeldes mitspielen.“

 

Errichtung eines Lernortes zum jüdischen Leben in der Gemeinde Buttenwiesen (Landkreis Dillingen)

Gemeinsam mit Oberstudiendirektor Bernhard Hof, dem ehemaligen Schulleiter des Gymnasiums in Wertingen und Buttenwiesens Bürgermeister Hans Kaltner, macht Mehring sich seit geraumer Zeit dafür stark, das einzigartige Ensemble aus Synagoge, jüdischem Friedhof und Mikwe im Zusamtal zu einem Lernort im Hinblick auf das jüdische Leben in Bayern auszubauen. Geht es nach Mehring, soll dort das Leben jüdischer Menschen in der Region für Schüler aller Altersstufen erlebbar gemacht werden. Auch die Dillinger Akademie für Lehrerfortbildung hat laut Mehring bereits Interesse an diesem Projekt angemeldet und erwägt den Lernort in die landesweite Lehrerausbildung zu integrieren. „Weil uns leider immer weniger lebende Zeitzeugen des Holocaust aus erster Hand berichten können, ist es umso wichtiger die Erinnerung auf andere Weise aufrecht zu erhalten. In Buttenwiesen soll es dabei nicht einzig um die Schrecken des Nationalsozialismus sondern auch darum gehen, zu zeigen, wie jüdisches Leben über Jahrhunderte selbstverständlicher Bestandteil der Kultur in unserer Region gewesen ist“, so Mehring. Zur Unterstützung des Projekts fließen 100 000 Euro aus München nach Buttenwiesen, wobei Mehring sich besonders darüber freut, dass sich seiner Initiative auch die CSU im Landtag angeschlossen hat und als Mitantragsteller auftritt. „Ein schönes Zeichen der guten Zusammenarbeit unserer Bayernkoalition“, findet der Abgeordnete.

 

Zuschuss zum Ausstellungsprojekt über die Geschichte der Augsburger „Halle 116“

Einen Zuschuss in der Höhe von 100 000 Euro konnte Mehring für das Ausstellungsprojekt über die Geschichte der „Halle 116“ in Augsburg generieren. Nach den Planungen der Stadt soll in dem ehemaligen KZ-Außenlager im Stadtteil Pfersee ein Erinnerungs- und Lernort entstehen, an dem sich die Besucher nicht zuletzt auch über die amerikanische Besatzungszeit informieren können. „Damit unterstützt der Freistaat unsere Bezirkshauptstadt bei der historischen Aufarbeitung eines bedeutsamen Teils ihrer jüngeren Geschichte“, zeigt sich Mehring erfreut über die Förderung.

 

Zusammenfassend freut sich Mehring über die positiven Signale aus München: „Es zeigt sich einmal mehr, dass gute Ideen aus Bayerisch-Schwaben in München auf Gehör stoßen, wann immer sie selbstbewusst vorgetragen werden und mit fundierten Konzepten hinterlegt sind. Umso mehr freue ich mich auf die konkrete Umsetzung dieser und weiterer Initiativen in unserer Region“, so Mehring abschließend.

 

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