Region: Augsburger Land

Meitinger Bannwald: Bündnis veranstaltet Menschenkette gegen Rodung

Die Lech-Stahlwerke sollen erweitert werden. Dafür müssten Teile eines Bannwaldes gerodet werden. Naturschützer und Anwohner wehren sich.

Für eine Erweiterung der Lech-Stahlwerke soll ein Teil des Meitinger Lohwaldes gerodet werden. Doch dagegen wehren sich Naturschützer und Anwohner. Nun hat sich ein Bündnis aus der Bürgerinitiative Lech-Schmuttertal, der Aktionsgemeinschaft zum Erhalt der Lebensqualität im Raum Meitingen (AGL), dem Bund Naturschutz und dem Klimacamp Augsburg zusammengefunden, und ruft zum gemeinsamen Protest auf. Am Sonntag, 28. Februar, will das Bündnis ab 14 Uhr eine Menschenkette entlang des Bannwalds veranstalten.

"Neuanpflanzungen, die als ,Entschuldigung' für die Rodung herhalten sollen, können die Funktion eines alten Waldes frühestens in 80 Jahren übernehmen", betonen die Naturschützer. "Wir sind nicht mehr gewillt, die Zerstörung von Natur und die Beeinträchtigung des Lebens von Mensch und Tier aus wirtschaftlichen Gründen hinzunehmen."

Die Lech-Stahlwerke planen, etwa 17 Hektar des an das bisherige Werk angrenzenden, 42 Hektar großen Bannwalds zu fällen, um eine für das Werk beantragte Kapazitätserhöhung vorzubereiten. (pm)

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