Region: Augsburger Land

Zusmarshausen: Umweltminister Glauber lobt „Leuchtturm der Elektromobilität“

LeserReporter Team Fabi aus Meitingen
v.l.n.r.: Klaus Emler, Johann Häusler, Umweltminister Torsten Glauber, Dr. Fabian Mehring, Frank Steinbacher

Staatsminister zeigt sich begeistert vom Engagement durch Sortimo und Steinbacher

Als Dr. Fabian Mehring, der Parlamentarische Geschäftsführer der FREIE WÄHLER-Regierungsfraktion im Bayerischen Landtag, zuletzt bei Sortimo in Zusmarshausen vorbeischaute, hatte er Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mitgebracht. Bei ihrem Besuch der Unternehmens übergaben die beiden FW-Politiker einen siebenstelligen Förderbescheid zugunsten einer großen Zukunftsvision, die das ortsansässige Unternehmen Sortimo gemeinsam mit der Ingenieursgesellschaft Steinbacher-Consult und eLoaded aus Neusäß entwickelt hatte. „Das benachbarte Areal war damals noch eine grüne Wiese. Heute steht dort wohl die modernsten Elektrotankstellen Europas, wenn nicht sogar der Welt, die längst zu einem Schaufenster Bayerns in die Zukunft der Mobilität geworden ist“, freute sich Mehring, der diesmal mit Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber gekommen war, um dem Kabinettsmitglied das Leuchtturmprojekt aus seiner Heimat zu zeigen.

Mehrings Begeisterung teilten auch sein Landtagskollege Johann Häusler, FW-Kreistagsfraktionschefin Melanie Schappin, Bundestagskandidatin Marina Jakob und Staatsminister Glauber, der sich mit einem E-Dienstfahrzeug zum Termin fahren ließ, das während der Veranstaltung vollständig, bereits nach den Vorgaben der neuen Ladesäulenverordnung die erst 2023 in Kraft tritt, aufgeladen wurde. Währenddessen begeisterten Sortimo-Geschäftsführer Klaus Emler und Frank Steinbacher, der das Projekt in Zusammenarbeit mit Sortimo entwickelt hat, ihre Gäste mit der detailreichen Beschreibung ihrer Vision. „Wir schreiben von Zusmarshausen aus an der Zukunft der Mobilität in Europa mit“, machte Frank Steinbacher klar und konnte auf diverse Innovationen seiner Planung im Bereich der technischen Beladung von Fahrzeugen, der Architektur der riesigen Tankstelle oder im Hinblick auf die Zahlungsabwicklung verweisen.

Ausführungen, die ihre Wirkung bei Kabinettsmitglied Glauber nicht verfehlten, der dem Projekt in Zusmarshausen testierte „ein echter Leuchtturm der Elektromobilität für ganz Bayern“ zu sein. Glauber: „Bei ihnen wird nicht einfach nur Strom gezapft, Was Sie geschaffen haben, macht Sie zu Botschaftern unserer zukünftigen Mobilität. Technische Entwicklungen alleine reichen nämlich nicht. Wir müssen unsere Innovationen auch herzensgängig präsentieren und die Menschen für das Mitmachen bei der Verkehrswende begeistern. Ihr Gesamtkonzept ist eine Paradebeispiel dafür“, zeigte der Minister sich begeistert.

Ins gleiche Horn stieß schließlich Dr. Fabian Mehring, der Glaubers Besuch in Zusmarshausen arrangiert hat: „Die Klimawende ist das Masterthema unserer Zeit. Mit Verboten und Askese kann sie aber nicht gelingen. Stattdessen müssen wir die ökonomische Chance in den ökologischen Herausforderungen erkennen und durch Innovationen nutzen. Deutschland ist nicht nur das Land der Dichter und Denker, sondern auch der Ingenieure und Erfinder. Das Ziel der Politik kann deshalb nicht darin bestehen, den Menschen ihre Mobilität zu verbieten. Vielmehr müssen wir unsere Unternehmen dabei unterstützen, CO2-freies Fahren und Fliegen zu ermöglichen, um Lebensqualität und Klimawandel unter einen Hut zu bringen. Dafür sind Innovationen wie hier in Zusmarshausen essentiell. Das ist ,Zukunft made dahoam‘“, so Mehring.  

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