Region: Allgäu

80-jähriger Memminger erleidet schwere Brandverletzungen

Die Kleidung eines 80-Jährigen aus Memmingen fing bei dem Versuch, sich eine Zigarette an seinem Keramikkochfeld anzustecken, Feuer.

Ein 80-jähriger Mann aus Memmingen hat am Dienstag versucht, sich eine Zigarette an einem Keramikkochfeld anzustecken und wurde dabei so schwer verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen werden musste. Nun hat die Memminger Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Polizei zufolge wollte sich der 80-Jährige seine Zigarette an einer heißen Herdplatte anzünden. Bei diesem Versuch geriet jedoch seine Kleidung in Brand. Der Geschädigte habe die Kleidung zwar selbst löschen können, erlitt dabei jedoch schwerste Verbrennungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen werden.

Ein Nachbar war durch den piepsenden Rauchmelder in der Wohnung auf die Notlage des Mannes aufmerksam geworden und hatte den Mann zusammen mit einer zufällig zeitgleich eintreffenden Pflegekraft gefunden. Beide alarmierten umgehend den Rettungsdienst.

Die Wohnung musste wegen der starken Rauchentwicklung belüftet werden. Insgesamt waren acht Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, 25 Personen der Feuerwehr Memmingen sowie acht Polizeibeamte an dem Einsatz beteiligt. Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Memmingen geführt. (pm)

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