Region: Aichach|Friedberg

Gemeinsam erfolgreich für Mering

Freie Mitarbeiterin Heike Scherer aus Mering
Auf ein erfolgreiches, gutes Jahr 2019 stießen die CSU- Mitglieder Manfred Losinger, Georg Resch, Florian Mayer, Silvia Braatz, Peter Tomaschko, Karl-Heinz Brunner und Tomas Zinnecker (von links gesehen) gemeinsam an.

140 Besucher kamen zum Neujahrsempfang der CSU Mering. Als Europakandidatin stellte sich Silvia Braatz vor.

Nur Zusammenarbeit führe zum Erfolg, wobei die Vereine Motor und Herzstück der Gemeinde bildeten, waren wichtige Worte in der Ansprache des CSU-Ortsvorsitzenden Florian Mayer beim Neujahrsempfang im Papst-Johannes-Haus Mering. Er freute sich, für seine Unterhaltungseinlage die Jugendgarde und große Garde des Faschingskomitees Lach Moro willkommen heißen zu können.

Seit inzwischen 19 Jahren ist der Neujahrsempfang der CSU Mering der erste Termin im Januar, um mit Mitgliedern, Vereinen und Vertretern aus politischen Gremien den Beginn des neuen Jahres zu feiern. Auch 2019 folgten Vertreter des eigenen Ortsverbandes, Gemeinde-, Kreis- und Bezirksräte sowie Mitglieder von rund 100 Meringer Vereinen und Organisationen der Einladung zum Neujahrsempfang. Für Mayer war es der zehnte Termin. Ziel des Neujahrsempfanges sei es, eine Plattform für einen erfolgreichen Meinungsaustausch im Sinne der Gemeinde zu bieten und vor allem den Menschen zu danken, die sich im Ehrenamt für den Markt Mering und die Bürger vor Ort einsetzten, begann Mayer. „Das Jahr 2018 mit vielen Ereignissen und Aufgaben verging für mich wie im Flug. Es war geprägt von erdrutschartigen Verschiebungen in den politischen Landschaften weltweit und auch bei uns in Deutschland“, sagte er. Ob sich die Höhenflüge von AfD und Grünen, aber auch der Absturz in die Fast-Bedeutungslosigkeit der SPD fortsetzten, würden die nächsten Jahre zeigen. Höhepunkt war für ihn das unerwartete Ende der Ära Merkel und das demokratische Schaulaufen um den Vorsitz in der CDU. Als positive Signale für die Demokratie bezeichnete Mayer die angedachten Mitgliederentscheide über einen Kanzlerkandidaten bei SPD und CDU, eine Amtszeitbegrenzung für politische Ämter und bundesweite Volksentscheide zu wichtigen Themen. Sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeyer hatte in der Weihnachtsansprache aufgerufen, Demokratie zu leben und sich mit anderen auseinanderzusetzen. „Die Fähigkeit zum Kompromiss ist eine Stärke der Demokratie“, betonte Mayer. Alle einzubinden und miteinander zu sprechen, sei auch in der Lokalpolitik wichtig und in Mering stark verbesserungswürdig, hätte Ehrenbürgerin Ellen Kratzer in der Abschlusssitzung des Gemeinderates geäußert. Auch die Erderwärmung, den Verlust der Artenvielfalt und die in diesem Zusammenhang wichtigen Ausgleichsflächen sprach er an. Bayern habe mit der Gründung des ersten Umweltministeriums früh Maßstäbe gesetzt und Deutschland werde es keinesfalls alleine schaffen. Mayer plädierte für einen behutsamen Umgang mit Grund und Boden in der Gemeinde. Beim Wachstum müsse auch immer an die Erweiterung der Infrastruktur, besonders für die Kinderbetreuung, gedacht werden. Zur Vision 2025 sagte er: „Für den Markt Mering ist das Rathaus eine Pflichtaufgabe, das Gemeindezentrum dagegen freiwillige Leistung. Schon mit der Bezuschussung von Vereinsheimen steckt die Gemeinde viel Geld in Projekte, die nur im Rahmen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit möglich sind.“ Wichtig sei die Belebung des Innerorts, erste Schritte seien das Parkroutensystem und der Marktbeauftragte.  

Zuletzt dankte er den etwa 100 Vereinen mit ihren zahlreichen Ehrenamtlichen für die geleistete Arbeit am Gemeinwohl. Der gesamte Marktgemeinderat werde diese als Herzstück der Gemeinde weiterhin unterstützen. „Lassen Sie uns erfolgreich zusammenarbeiten!“ rief er auf. In seinem Grußwort sprach Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko den guten und generationenübergreifenden Zusammenhalt an, der Mering liebens- und lebenswert mache. Anschließend stellte sich die Meringer Kandidatin für die Europawahl am 26. Mai vor. Die 35-jährige Silvia Braatz erinnerte an wichtige Entscheidungen wie Roaming-Gebühren, kostenlose Interrail-Tickets für junge Leute und den freien Kapitalverkehr. Sie animierte die Zuhörer, mit ihrer Wahl Bayern in Europa präsent zu machen. Bevor das von der Frauenunion und dem Team um Sonja Sedlmeir erstellte Büffet eröffnet wurde, zeigte die Jugendgarde mit 10 Teilnehmerinnen im Alter von 11 bis 18 Jahren unter viel Beifall ihren Tanz „Heartbeat“. FKM-Vorsitzender Benjamin Gottwald brachte auch die Große Garde mit ihrem Gardetanz „Wake me up“ zum Neujahrsempfang mit.

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