Region: Aichach|Friedberg

Spatenstich für den neuen Hort an der Klostergasse in Mering

Freier Mitarbeiter Heike Scherer aus Mering
Bürgermeister Florian Mayer (Zweiter von links) gab gemeinsam mit Marktbaumeister Armin Lichtenstern (links), dem Architekten Herbert Probst (Zweiter von rechts) und den Mitarbeitern der ausführenden Firma mit einem Spatenstich den Baubeginn des neuen Hortes an der Klostergasse bekannt.

Am 1. März starteten die Abbauarbeiten im Garten. Bis zum Schulbeginn 2022 soll das Gebäude bezugsfertig sein.

Gemeinsam mit Architekt Herbert Probst, Einrichtungsleiterin Elisa Jasinski, den Beschäftigten der ausführenden Firma Dobler und Marktbauamtsleiter Armin Lichtenstern gab Merings Bürgermeister Florian Mayer mit einem Spatenstich den Startschuss für den Ersatzneubau des Hortes an der Klostergasse. Der Neubau wird 4,6 Millionen Euro kosten zuzüglich Möblierung und Abbruch des Altbaus. Es soll ein zweigeschossiges, nachhaltiges Gebäude in Massivbauweise mit Aufzug und einer Grundfläche von 496 Quadratmetern werden. Im September 2022 können darin 100 Schüler in vier Gruppenräumen betreut werden. Auch ein Speiseraum mit Aufwärmküche ist eingeplant.

„Was lange währt, wird endlich gut!“, sagte Mayer in seiner Ansprache. Schon im Jahr 2011 fanden die ersten Beratungen über einen Neubau beziehungsweise Umbau statt. Aufgrund der finanziellen Situation in Mering wurde das Projekt immer wieder geschoben. Das jetzige Hort-Gebäude wurde bis 2014 als Kindergarten von den Farbklecksen genutzt, dann war der Hort dort untergebracht. Ab dem Jahr 2025 soll jeder Grundschüler einen Rechtsanspruch auf eine Ganztagesbetreuung erhalten, informierte Mayer. Die Gemeinde Mering entschied sich auf Wunsch der Schulen bisher immer für ein Hort-Konzept.

Architekten- und Ingenieurleistungen wurden im Februar 2019 vergeben. Ende des Jahres 2020 erfolgte der Bauantrag und die Vergabe der ersten Gewerke. Das Gebäude wird eine Höhe von 6,18 bis 7,90 Metern, geneigte und somit langlebige Dächer haben und in Ziegelbauweise errichtet. Architekt Probst wies auf die Nachhaltigkeit hin: Dach, Decken und Fenster sind mit Holz vorgesehen, eine Außendämmung ist aufgrund der Massivbauweise nicht erforderlich. Eine Photovoltaikanlage wird sich auf dem Dach befinden. Er nannte den Baubeginn 1. März optimal, weil auf diese Weise der Rohbau vor dem Winter fertig sei. „Im September wird der Zimmerer beginnen, Ende Oktober werden die Fenster eingebaut und dann startet der Innenausbau“, so Probst. Bürgermeister Mayer dankte der Einrichtungsleiterin Jasinski für das jahrelange Mittragen eines nicht optimalen Zustandes und dem Marktgemeinderat für das Festhalten am Projekt. Jasinski ist seit 2018 im Hort tätig. Sie betrachtet die Bauzeit von 1,5 Jahren als lang und ist gespannt, wie es weitergehen wird und wie die Kinder mit dem Baulärm zurechtkämen. Drei Gruppen der Mittagsbetreuung und 50 Hortkinder kämen nach der Schule, um zu essen und ihre Hausaufgaben zu machen. Die restliche Zeit bis 16 beziehungsweise 17 Uhr nützten sie mit Spielen und für Projekte wie die Raumgestaltung. Die Entscheidung war für einen Dschungel und eine Unterwasserlandschaft gefallen. (hsche)

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