Region: Aichach|Friedberg

Nach zwei Jahren Corona-Pause: Neubürgerempfang der Gemeinde Mering

Freie Mitarbeiterin Heike Scherer aus Mering
Nach einer Pause von zweieinhalb Jahren lud Merings Erster Bürgermeister Florian Mayer die Neubürger der Jahre 2020 bis 2022 in die Bücherei Mering ein. 72 Gäste kamen zu der Informationsveranstaltung mit Umtrunk.

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause hat die Gemeinde Mering erstmals wieder zum Neubürgerempfang eingeladen. 72 Menschen folgten der Einladung in die Bücherei zum gemeinsamen Umtrunk und um sich zu informieren. An Mering schätzen die Neubürger besonders die Natur, die gute Anbindung an die Städte München und Augsburg sowie das Angebot an Ärzten und Geschäften.

So auch Immanuel Blechschmidt und Katharina Roger, die im Oktober 2021 aus Donauwörth in die Marktgemeinde gezogen sind. Sie essen gerne in einem der Restaurants im Ort oder machen Ausflüge in die Berge.

Begrüßt wurden sie und all die anderen in den Jahren 2020 bis 2022 zugezogenen Bügrer auf dem Empfang nun von Bürgermeister Florian Mayer. Beschäftigte der Gemeinde, einige Marktgemeinderäte sowie Vertreter der Banken und des Bürgernetzes standen für Auskünfte zur Verfügung. Musikalisch umrahmte Heiner Lehmann aus Königsbrunn die zweistündige Veranstaltung mit südamerikanischen Klängen und Foxtrott- und Swing-Musik.

Nach einem gemeinsamen Umtrunk stellte Mayer den Neubürgern die Marktgemeinde vor. Er ging dabei auf Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen ein, ebenso auf Freizeitangebote wie das neue Sportheim, das Freibad und die Skateranlage. Die Neugestaltung des Markplatzes, den Gewerbepark und das Angebot während des Jahres – Marktsonntage, Volksfest, Candlelight Shopping, Badangergelände mit Biergarten und Open-Air-Konzerten – stellte er ebenfalls vor.

E-Ling Mayston, in China geboren und in Australien aufgewachsen, zog vor zwei Jahren von München nach Mering. Während ihr Mann in München arbeitet, kümmert sie sich um ihre drei Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren. „Wir hatten in München nur eine Zwei-Zimmer-Wohnung und haben hier ein Haus mit Garten erworben. Die Leute sind freundlich und nett, meine Kinder haben schnell Freunde gefunden“, erzählt sie. Sie schätzt die Nähe zu den Geschäften und dass es auch Apotheken und Ärzte in Mering gibt. In München sei es ihr zu hektisch gewesen, hier genieße sie die Ruhe und die Natur, fügte sie hinzu.

Ähnliche Gründe hatte Dorcasse Tchinda, die mit ihrem Mann und den drei Kindern aus der Landeshauptstadt mit unbezahlbar gewordener Miete in das ländliche, ruhige Mering zog. Sie lobt die guten Beziehungen zu Nachbarn und die schöne Lage des Ortes. Ebenfalls aus München zogen Brigitte Löprich und Bernhard Mayer im Mai 2020 nach Mering. „Nach zehn Jahren in München bekamen wir eine Kündigung wegen Eigenbedarfs. Da es uns dort zu groß, zu laut und stressig wurde, entschieden wir uns, in die Heimat meines Partners zurückzukehren“, erzählt Brigitte Löprich. Es waren auch persönliche Gründe ausschlaggebend. Durch den Umzug seien sie näher an Königsbrunn, um den pflegebedürftigen Vater des Partners besuchen zu können und auch ihre eigene Familie könne in einer Stunde von Ingolstadt nach Mering gelangen, verrät sie noch.

Von Wessiszell bei Dasing nach Baierberg zog Nicole Meinert zu ihrem Partner. „Es ist zwar abgelegen, aber schön. Von Mering aus bin ich schnell in meiner Arbeitsstelle in Germering“, freut sie sich. Sie hatte in Mering bereits ihre Freundin Maria Hoppmann, die sie zum Neubürgerempfang begleitete. Als Lesebegeisterte sahen sie sich sofort in den Regalen der Bücherei um.

Noch mit der Wohnungseinrichtung beschäftigt ist Birgit Karner, die es von Augsburg nach Mering verschlug. Mering habe alles, was sie brauche und sei von der Größe für sie passend, sagte sie. Da sie in Pasing arbeitet, ist die Marktgemeinde ideal für sie und bietet ihr nach Feierabend noch die Möglichkeit zum Radeln.

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