Region: Aichach|Friedberg

Die CSU als verlässlicher Partner in stürmischen Zeiten

LeserReporter Florian Mayer aus Mering

Merings CSU-Chef Florian Mayer (links) dankte Landrat Dr. Klaus Metzger auf dem politischen Aschermittwoch für seine herausragende Arbeit in den vergangenen sechs Jahren.

Mering. Der einzig wahre politische Aschermittwoch findet in Mering jedes Jahr im vollbesetzten Vereinsheim Wasserhaus in St. Afra statt und wird von der CSU organisiert. Nach einem ausgiebigen Fischessen sprechen Merings CSU-Chef Florian Mayer, der in Mering Bürgermeister werden will, und Landrat Dr. Klaus Metzger klare Worte für eine pragmatische Politik in der neuen Amtsperiode. Zweieinhalb Wochen vor der Kommunalwahl stehen Sachpolitik für die Menschen, für das Wittelsbacher Land und für Mering im Mittelpunkt des Abends.

In seiner Einführung hob Florian Mayer die Verdienste von Landrat Dr. Klaus Metzger hervor, der sich in den vergangenen sechs Jahren über alle politischen Gruppierungen mit seiner sachorientierten Politik große Verdienste erworben hat. So wurde nicht nur an den großen Themen wie Bildung und Gesundheit hart gearbeitet, sondern auch grüne Themen wie „das Wittelsbacher Land blüht und summt“ angegangen. Für den Landrat erfordere Demokratie ein konstruktives Miteinander und den Willen zum Kompromiss. Manchmal, so Mayer, müsse man auch akzeptieren, dass es Mehrheiten abseits der eigenen Meinung gebe. Dies zu respektieren gehöre in einer Demokratie dazu.

Sowohl Landrat Dr. Klaus Metzger als auch Bürgermeisterkandidat Florian Mayer warben mit ihrer Erfahrung, die es in stürmischen Zeiten brauche, um die großen Herausforderungen der nächsten Jahre zu bewältigen. Denn ein Orkan, das habe das Unwetter der letzten Wochen gezeigt, könne schnell alle mühsam erarbeiteten Inhalte wegblasen.

In Mering stehen die Kinderbetreuung und das Ortszentrum ganz oben auf der Prioritätenliste

Florian Mayer ging in seinem Redebeitrag nochmals auf die wichtigsten Themen seiner CSU für die kommenden Jahre ein. Vor allem die Infrastruktur gelte es zu sanieren. Dazu gehören neben Straßen, Kanälen und öffentlichen Gebäuden vorrangig die Kinderbetreuungseinrichtungen und die Schulen. Bei der Freisportanlage hätte man längst eine Lösung mit dem Landkreis erzielen können, hier sei dringender Handlungsbedarf geboten. Um bei der Kinderbetreuung eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten setzt Mayer auf Partnerschaften wie zu den beiden Kirchengemeinden und auf Neubaugebiete, in denen man Flächen für infrastrukturelle Maßnahmen durch die Gemeinde zurückhalten müsse. Außerdem sprach sich Mayer für die Neugestaltung des Ortszentrums mit Rathaus und Verkehrsberuhigung aus und dankte den Rathausfraktionen für den interfraktionellen Konsens bei der Herstellung temporärer verkehrberuhigender Maßnahmen im Zentrum. Wichtig sei der CSU zudem die Verbesserung der Einnahmenseite. Der Gewerbepark Mering West sei hierzu ein großer Erfolg der Christsozialen. Um den Ort lebens- und liebenswert zu erhalten müsse man bei der Förderung der Vereine und des Ehrenamtes noch weitere Verbesserungen vornehmen. Das Faschingskomitee Mering habe in den letzten Wochen wieder eindrucksvoll gezeigt, wie attraktiv das Vereinsleben den Markt Mering mache.

Gesundheit, Bildung und Klima als Top-Themen im Wittelsbacher Land

Landrat Dr. Klaus Metzger verwies in seinem Beitrag auf die großen Investitionen im Bildungsbereich und für die Gesundheitsregion plus. In der Stadt Augsburg könne man von dem Zustand und der Ausstattung der Schulen im Wittelsbacher Land nur träumen. Auch in den kommenden Jahren seien Millionenbeiträge für die Bildung vorgesehen. Metzger verwies auch auf den neuen Ausbildungszweig Gesundheit. Im Bereich der Kliniken an der Paar will der Landkreis an beiden Standorten festhalten. Dies unterstrich auch Mayer, der den Standort Friedberg für eine Versorgung des südlichen Landkreises für unabdingbar hält. Aufgrund der demografischen Entwicklung, so Metzger, werde man beide Häuser in den nächsten Jahren auch noch dringlich benötigen. Deshalb habe der Landkreis in den letzten Jahren ein Defizit von rund insgesamt 60 Mio. Euro ausglichen. Ohne diese Summen könnte der Landkreis heute schuldenfrei sein. Mit dem neuen Geschäftsführer der Kliniken an der Paar will der Landkreis die Kliniken in die Zukunft führen. Auf Nachfrage benannte Metzger die Gesundheitsversorgung und den Klimaschutz neben den Investitionen in die Bildungseinrichtungen als große Eckpunkte seiner Arbeit in den kommenden sechs Jahren.

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