Region: Aichach|Friedberg

Als erfahrener Prozess- und Projektmanager möchte er auch Mering voranbringen

Freie Mitarbeiterin Heike Scherer aus Mering
Der 40-jährige Volkswirtschaftler und selbständige Unternehmensberater Mathias Stößlein tritt als Bürgermeisterkandidat der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) in Mering an.

Der 40-jährige Mathias Stößlein strebt das Amt des ersten Bürgermeisters an

Sein Organisations- und Planungstalent hat er in Beruf und Freizeit bereits unter Beweis gestellt. Deshalb visiert er bei den Kommunalwahlen im März das höchste Amt seiner Heimatgemeinde an. Mathias Stößlein möchte seine Erfahrungen und Kenntnisse als Meringer Bürgermeister einbringen und der Gemeinde zu einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung und vorausschauenden Planung verhelfen.

In München geboren, kam er im Alter von zwei Jahren nach Mering und lebte mit Ausnahme einiger Berufsjahre dort. Er studierte Volkswirtschaftslehre in München, wo er u.a. politische Ökonomie und Regional- und Stadtentwicklung belegte. Die Theorie und Empirie der Wirtschaftsförderung gehörte ebenfalls zu diesem Fach. Nach dem Abschluss arbeitete er bei Ernst & Young als Berater und dann bei Kabel Deutschland, wo er als Prozess- und Projektmanager Finanzen tätig war. Es folgte ein Umzug nach München und die Firma Accenture, in der er den Job eines Managers mit Personalverantwortung und Prokura übernahm. Zeitgleich mit dem Hausbau und der Rückkehr nach Mering war er bei der Firma Enghofer Koch Consulting beschäftigt, bevor er sich Anfang 2019 als Berater selbständig machte. „Im Beruf war ich für unternehmensweite Projekte zuständig, plane und setze Veränderungen von Prozessen um und führe Projekte mit bis zu 50 Beteiligten vom einfachen Angestellten bis zur Vorstandsetage bis zum Ende. Deswegen bringe ich gute Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters mit, insbesondere beim Priorisieren, Erzielen von Kompromissen und Umsetzen von Projekten“, erläutert der Volkswirtschaftler.

Sich für die Gesellschaft engagieren, das macht Mathias Stößlein schon seit seiner Schulzeit. Im Alter von 13 Jahren begann er in der Kolpingkapelle Mering als Saxophonist, gleichzeitig war er Mitglied des Blasorchesters, des Chors und der Bigband im Gymnasium St. Ottilien. „Ich war einer der ersten Jugendleiter der Kolpingkapelle, koordinierte den Musikunterricht und organisiere aktuell sämtliche Konzerte“, erzählt er. Er war in der Jugend des SV Mering Kapitän, viele Jahre als Schülersprecher tätig und betreute während des Studiums die Studenten des ersten Semesters. Derzeit ist er in acht verschiedenen Orchestern Mitglied, darunter auch im Kolping-A-Orchester, wo er der Vorstandschaft angehört und als 2. Dirigent im Einsatz ist. Sich um die Verbesserung von Situationen zu kümmern und mehrfach gleichzeitig zu engagieren, das war ihm seit frühester Jugend ein wichtiges Anliegen.

Den Entschluss, sich für den Posten des Bürgermeisters zu bewerben, fasste er im Mai 2019, als er sich mit Merings Themen beschäftigte. Er stellte fest, dass er sich mit voller Kraft dafür und für die Bürger von Mering engagieren möchte. So gründete er im Mai 2019 mit drei weiteren Personen die Unabhängige Wählergemeinschaft e. V. (UWG), die mittlerweile auf über 30 Mitglieder angewachsen ist und mit 24 Listenkandidaten zur Kommunalwahl antritt. Seine Ziele sind eine professionelle und vorausschauende Planung auf allen Gebieten. Der Marktgemeinderat müsse regelmäßig über die Bevölkerungsentwicklung informiert werden und den Zuzug von Bürgern mit weiterem Bedarf planen. Dazu zählen Kindergartenplätze, Verkehrswege für Schüler, Radler und Fußgänger. Die Zahl von ca. 2500 Arbeitsplätzen müsse erhöht und in ihrer Struktur so verändert werden, dass mehr Gewerbesteuer zufließe. Vor allem Büroarbeitsplätze fehlen, sagt er. Mathias Stößlein spricht sich gegen die Osttangente aus. Falls sie nicht mehr verhindert werden könne, sei beim Verlauf darauf zu achten, dass sie möglichst wenig Eingriff in die Natur verursache. „Mering muss in ökologischer Hinsicht mit gutem Beispiel vorangehen und z.B. durch Bürgergenossenschaften allen Bürgern einen Beitrag ermöglichen“ sagt er. „Reparieren ist besser als wegwerfen“ ist eines seiner Mottos, weshalb die UWG am 9. Februar ein Repair-Café anbietet und bei Erfolg beibehalten wird. Nicht nur reden und abwarten, sondern die Vorschläge des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) neu priorisieren und vor allem umsetzen, leere Flächen nutzbar machen, Radwege anlegen, die Geschäftsentwicklung und Innerortbelebung voranbringen, das fordert Bürgermeisterkandidat Mathias Stößlein.

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