Region: Donauwörth|Nördlingen

Wirtschaftsstandort mit römischer Vergangenheit

Luftbild aus dem Jahr 2017.

Ortsportait

Die Gemeinde Mertingen mit den Ortsteilen Druisheim und Heißesheim zählt gut 4000 Einwohner. Bürgermeister ist seit 2020 Veit Meggle. Die verkehrsgünstige Lage der Gemeinde an der vierspurigen B2 mit Nähe zu B 16, ungefähr 20 Minuten zur A 8, einem Bahnhof mit vielen Pendlerparkplätzen und einem ausgezeichnetes Radwegenetz zeichnet den innovativen Wirtschaftsstandort ebenso aus wie eine hervorragende Infrastruktur.

Der neue Römerplatz am Rathaus

2020 wurde der neue Römerplatz am Rathaus der Öffentlichkeit übergeben. Der Brunnen am Römerplatz mit seinem Meilenstein mit integriertem Wasserspender und einer mannshohen Gruppe römischer Legionäre erinnern an die römische Vergangenheit Mertingens. Hinweistafel am Platz informieren außerdem über die Geschichte. 295/300 n. Chr. errichteten die Römer auf dem Geländesporn gut 25 Meter über der Schmutter eine massive Befestigung in Steinbauweise. In diesem Kastell „Submuntorium“ waren Elitetruppen stationiert: Gardereiter und eine Abteilung der III. Italischen Legion aus Regensburg. Noch heute erinnern viele Spuren im Gelände an die Römerzeit in Mertingen. In den folgenden Jahrhunderten drängten alamannische Siedler in das Land. In der Nähe des ehemaligen Kastells entstand ein Bauerndorf, das „Mardinga“ genannt wurde. Auf den Mauern des Römerkastells Submuntorium entstand eine Ritterburg.

Leben und Erholen in Mertingen

Ein lebendiges Vereinsleben gehört zum Ort, wie auch die Bildungseinrichtungen von der Krippe bis zur VHS. Für Senioren existieren zwei großzügige Wohnheime, Erholung bieten der 600 Hektar große Forst oder das Schmuttergrün. Im über 150 Hektar großen Naturschutzgebiet Mertinger Höll sind seltene Pflanzen- und Vogelarten heimisch.

Mertingen fördert seine Wirtschaft

Kaum eine andere Gemeinde der Region zeichnet sich durch ihre breite Palette unterschiedlichster Unternehmen aus. Seit Jahrzehnten florieren hier Industrie und produzierendes Gewerbe, Handel, Handwerk sowie Hightech- und Dienstleistungsunternehmen. Die Branchen reichen von der Stahlverarbeitung und -veredelung über Lebens- und Genussmittel bis hin zu modernen Technologien. Besonderheit ist, dass vorallem die Ortsmitte als Zeichen der Mertinger Wirtschaftskraft steht. Die Geschäftsführung der Molkerei Zott entschied für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes in der Ortsmitte. Obwohl dieser Neubau finanziell aufwendiger war als auf der grünen Wiese, bekannte sich die weltweit agierende Firma Zott zu ihrem Ursprung und damit auch zur Gemeinde Mertingen. Dieses Leuchtturm-Projekt, mit Mertingen als Modellkomune für "Ort schafft Mitte", einem Projekt der Obersten Baubehörde der Staatsregierung unterstreicht die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes Mertingen mit seinen zahlreichen gewerblichen Ansiedlungen, die über 3000 Arbeitsplätze und 160 Ausbildungsplätze anbieten können. Trotz des bereits großen Spektrums ist die Gemeinde weiterhin offen für innovative Unternehmen, die den Standort weiter bereichern. Auch bereits alteingesessene Firmen erfahren natürlich weiterhin Unterstützung durch die Gemeinde, beispielsweise, wenn es um An- und Erweiterungsbauten geht.

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