Region: Donauwörth|Nördlingen

Am Schnittpunkt von Bayern, Schwaben und Franken

„Die Bürger Monheims sind sich ihrer geschichtsträchtigen Vergangenheit bewusst. Den Blick haben sie aber in die Zukunft gerichtet: Monheim zeigt, wie sich reiche Vergangenheit, moderne Stadtentwicklung und innovatives, unternehmerisches Handeln am Schnittpunkt der bayerischen Stämme Schwaben, Franken und Altbayern harmonisch verbinden lassen.“ - Günther Pfefferer, 1. Bürgermeister

Ortsvorstellung: Die nördlichste und lange Zeit kleinste Stadt im Landkreis Donau-Ries ist Monheim. Sie liegt an der alten Handels- und Salzstraße und heutigen Bundesstraße 2, auf halbem Weg zwischen Nürnberg und Augsburg. Monheim ist mit seinen zwölf Stadtteilen und insgesamt rund 5.180 Einwohnern ein beschauliches Schmuckstück mit restaurierten Fachwerkbauten, Brunnen und stolzen Bürgerhäusern.

Die Wohn- und Lebensqualität in Monheim ist außerordentlich hoch. So kann die Stadt mit einem hohen Freizeitwert punkten, da sie Mittelpunkt der nach ihr benannten naturräumlichen Region der „Monheimer Alb“ ist. Das breit gefächerte Waren- und Dienstleistungsangebot sowie eine hohe medizinische Versorgung vor Ort garantieren Familien, Kindern und Senioren eine hohe Lebensqualität im Alltag – und dies bei günstigen Lebenshaltungskosten sowie moderaten Grundstücks- und Mietpreisen.

Interessantes aus der Geschichte

Ursprünglich geht die Stadt auf eine Dorfgründung im 7./8. Jahrhundert zurück. Das Dorf „Mouvenheim“ wurde durch die Reichsgrafen von Oettingen zur Stadt erhoben. Das älteste erhaltene Stadtsiegel zeigt die Jahreszahl 1340. Und so war das Städtchen schon früher wegen seiner Lage im bayerischen „Drei-Stammes-Eck" zwischen Schwaben, Franken und Altbayern an verschiedenen Handelsstraßen heiß begehrt. Die schwäbischen Riesgrafen, die bayerischen Wittelsbacher oder die Markgrafen von Ansbach – sie alle streckten einst die Hand nach dem kleinen Städtchen aus. „Verschenkt, verliehen, verpfändet, verkauft… Monheim, Spielball der Mächtigen!“ heißt daher eine Führung, bei der man dieser Zeit heute noch nachspüren kann. Von 870 bis 1533 beherbergte das Städtchen in seinen Mauern ein weit über Bayern hinaus berühmtes Benediktinerinnenkloster. Als die Äbtissin Liubila 893 das Kloster dem Bischof Erchanbald von Eichstätt übergab, wurde Monheim erstmals urkundlich erwähnt. Die Reliquien der heiligen Walburga machten den Ort zu einem bedeutenden Wallfahrtszentrum Deutschlands. Die damit verbundene Ansammlung zahlreicher gewerblicher Betriebe in der Innenstadt führte zu florierendem Wohlstand.

Wirtschaft und Freizeit

Wirtschaftsstandort in Nordschwaben und weist aufgrund mehrerer Industriebetriebe und zahlreicher Handwerks- und Handelsbetriebe eine gesunde und breit gestreute Wirtschaftsstruktur auf. Insbesondere bekannt ist Monheim durch den im Stadtgebiet angesiedelten Firmensitz der HAMA GmbH & Co KG.

Das Erholungsgebiet „Monheimer Alb“ ist eine hügelige, waldreiche Landschaft auf der südlichen Frankenalb und bildet eine Schnittmenge von Naturpark Altmühltal und Ferienland Donau-Ries mit dem Geopark Ries - ausgestattet mit einer Fülle an kulturellen, historischen, geologischen Besonderheiten. Das Gebiet kann auf 20 ausgeschilderten Rund-Wanderwegen optimal erkundet werden. Die Stadt Monheim bildet den Mittelpunkt der Monheimer Alb und bietet nicht nur mit dem Wohnmobilstellplatz eine ausgezeichnete Möglichkeit, Halt zu machen. (staz/mab)

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