Region: Illertissen|Babenhausen

"Ziemlich beste Freunde": Sonderausstellung im Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm

"Begegnung im Park", eines der Werke von Hans Thuar, ist 1921 entstanden.

Ab dem 24. April ist die neue Sonderausstellung im Neu-Ulmer Edwin Scharff Museum für Besucher geöffnet. Im Mittelpunkt stehen Hans Thuar und August Macke – zwei expressionistische Künstler, die durch eine besondere Freundschaft miteinander verbunden waren.

Die Corona-Beschränkungen führten zunächst zur Verlegung der ursprünglich für den 6. Februar geplanten Ausstellungseröffnung. Der neue Ausstellungsbeginn ist nun der 24. April. Die Ausstellung „Ziemlich beste Freunde. Hans Thuar und August Macke“ soll dann bis einschließlich 19. September 2021 in Neu-Ulm zu sehen sein.

Mit Hans Thuar gelte es, „einen Maler wiederzuentdecken, dessen Werke vor 1914 und zu Beginn der 1920er Jahre im Reigen der internationalen Moderne geschätzt wurden. Während August Macke heute weltberühmt ist, ist Thuar in Vergessenheit geraten – auch, weil er immer wieder mit seinem Schicksal haderte und seine Lebensumstände es nicht erlaubten, sich selbst um seine Vermarktung zu kümmern“, schreibt Kuratorin Ina Ewers-Schultz, eine ausgewiesene Kennerin beider Künstler, im Katalog zur Ausstellung.

Die Ausstellung gibt mit rund 100 Werken, davon 26 von August Macke, einen umfassenden Überblick über das Schaffen der expressionistischen Künstler. Viele der Bilder von Hans Thuar werden erstmals gezeigt.

Anhand der ausgestellten Werke und des gemeinsamen Briefwechsels ergibt sich ein tiefer Einblick in die Freundschaft von Hans Thuar und August Macke, aber auch in ihre künstlerische Entfaltung und in den Kunstdiskurs, den sie führten. (pm)

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